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Sonnenfinsternis in Deutschland

Dienstag, 5. Mrz 2013 um 10:26

Von Marc Nitzsche
Zugegeben: Um einen Rohstoff im klassischen Sinne mag es sich bei der Sonne vielleicht nicht handeln, auch wenn sie genau genommen ein gewaltiges galaktisches Kraftwerk darstellt. Dennoch nehmen wir uns die Freiheit, heute kurz auf die Solar-Industrie im Land der Dichter und Denker einzugehen. Denn wie wir wissen, ist das Interesse der Anleger an diesem Segment trotz herber Enttäuschungen in der Vergangenheit immer noch vergleichsweise hoch.

Kaum Chancen gegen China-Module

Wobei die Bezeichnung „herbe Enttäuschungen“ vor dem Hintergrund der unzähligen Firmenpleiten schon fast untertrieben ist. Das Problem: In Deutschland wurde die Solar-Industrie jahrelang durch Milliarden-Subventionen gestützt. Mit Steuergeldern wurden innovative Solar-Zellen und-Module entwickelt, die auf dem Weltmarkt zwar einen exzellenten Ruf aber eben auch ihren Preis haben. Seit einiger Zeit jedoch bieten auch die Chinesen entsprechende Produkte an – nur dummerweise zu einem Bruchteil des deutschen Preises. Möglicherweise kann es die China-Ware qualitativ nicht mit der deutschen Konkurrenz aufnehmen. Unterm Strich ist der Preisvorteil aber so hoch, dass die meisten deutschen Anbieter nicht mehr mithalten können und sukzessive ihre Werkshallen schließen müssen.

Genau genommen hat der nackte Kampf uns Überleben der deutschen Solar-Industrie schon längst begonnen und auch bereits die ersten prominenten Opfer gefordert. Operativ noch tätig ist die deutsche Branchengröße Solarworld. Aber selbst über das einstige Vorzeige-Unternehmen kreist mittlerweile der Pleitegeier. Zusammenfassend lautet unser Rat daher: Finger weg von deutschen Solar-Aktien als ernstzunehmende Geldanlage.

Marc Nitzsche ist Herausgeber des Rohstoff-Trader.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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