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Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Dienstag, 15. Januar 2013 um 08:26

Von Stephan Feuerstein
Es ist zugegebenermaßen eine ziemliche platte Weisheit, die gerne von den Profikickern bei Interviews bemüht wird. Und doch lässt sich diese aktuell auch auf das politische Geschehen übertragen, das in diesem Fall in den kommenden Wochen die Aktienmärkte einmal mehr in Atem halten wird!

Es war im übertragenen Sinn genau 12 (und nicht die berühmten fünf Minuten davor), als sich die Verhandlungspartner der Demokraten und Republikaner am Neujahrsmorgen zu einer Einigung durchringen konnten. Und genau hier kommt die zuvor erwähnte „Fußballer-Weisheit“ zum Einsatz. Denn letztendlich ist das Problem nicht gelöst, sondern nur vertagt worden. Bereits in der zweiten Februarhälfte dürfte die US-Schuldenobergrenze erneut erreicht sein, so dass es auch hier weiteren Gesprächsbedarf gibt. Wir erinnern uns noch mit Schrecken an die zähen Verhandlungen im Sommer des vergangenen Jahres und den jähen Absturz der Aktienmärkte nach dem Ergebnis. Es bleibt zu hoffen, dass die politischen Streithähne dieses Mal eher einen für alle Seiten zufriedenstellenden Konsens finden werden, der auch an den Märkten keinen Schock hinterlässt.

Politische Experimente

Dem gemeinen „Zuschauer“ erschließen sich manche Dinge im politischen Gezänk nicht unbedingt, so dass man die Vorgehensweise insgesamt durchaus als „Herumexperimentieren“ bezeichnen kann. Dies trifft aber auch auf das Geschehen in Japan zu, ein Land, das seit vielen Jahren nicht unbedingt mit hohem Wirtschaftswachstum gesegnet ist. Nun will es der neue Regierungschef Shinzo Abe anders machen und stellt dabei unter anderem auch die Unabhängigkeit der japanischen Notenbank in Frage. Insgesamt wird eine deutlich expansivere Vorgehensweise angestrebt, was dann den japanischen Yen schwächen soll. Dies ist aktuell bereits wunderbar gegenüber dem US-Dollar oder auch gegenüber dem Euro zu beobachten. Im Hebelzertifikate-Trader hatten wir hierzu im November eine Long-Position (WKN: DZD1UT) vorgestellt. Sollte die japanische Regierung diesen Kurs nicht nur beibehalten, sondern noch weiter ausbauen, dürfte beim Währungspaar Euro/Yen dann auch die runde Zahl von 120 Yen bald hinter sich gelassen werden. Mit dem genannten Schein lässt sich von einem weiteren Anstieg des Euro gegenüber dem Yen profitieren. Allerdings ist dieser in den vergangenen Wochen bereits deutlich gestiegen, so dass man dann besonders auch auf sinnvoll platzierte Stops achten muss!

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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