14.11.2019 - 20:45 | Lesezeichen | Startseite | Newsletter | Suche | Kontakt | Seite drucken | Sitemap   
 
   

Wo Sie neue
Boom-Börsen finden?!

 

  Geheime Aktien-Gewinnstrategie?!

      Menü

    Home

      Wissen

      Börsen-ABC
      Anlegerrecht


        Twitter & Facebook

        



Anzeige  


 

Suche

 


Kursabfrage

 



 
Kunst im Frühling


 


 

 

 

 

Konsolidierung auf hohem Niveau

Montag, 14. Januar 2013 um 07:57

Von Stefan Böhm
Eigentlich waren die Voraussetzungen für eine Fortsetzung des Kursanstiegs in der vergangenen Woche gut. Doch es kam anders: Der Dax gab einen Teil der in den ersten Tagen des Jahres erzielten Kursgewinne wieder ab. Ursache dafür waren vor allem zurückhaltende Anleger im Vorfeld der langsam in Gang kommenden Quartalssaison an der Wall Street.

Für vorübergehende Freude an den Börsen sorgte am Donnerstag eine überraschend optimistische Einschätzung der aktuellen Lage durch EZB-Chef Mario Draghi. Wie erwartet änderte die Europäische Zentralbank den Leitzins nicht und ließ auch die Geldpolitik insgesamt weitgehend unverändert. Überraschend war, dass keines der Zentralbankratsmitglieder eine baldige Leitzinssenkung forderte, was vor allem dem Euro Auftrieb gab. Allerdings sei die Eurokrise nach Aussage von Draghi noch längst nicht gelöst und die EZB werde daher an den außergewöhnlichen Maßnahmen zur Marktstabilisierung auf lange Sicht festhalten. Immerhin rechnet Draghi jedoch im Jahresverlauf mit einer konjunkturellen Belebung in der Eurozone, wenn auch auf gemäßigtem Niveau. Zudem habe sich das Marktvertrauen signifikant verbessert, was sich auch in den gesunkenen Renditen bei den Anleihen der Krisenländer widerspiegele. Diese positiven Aussagen wurden durch die jüngsten Auktionen spanischer und italienischer Anleihen bestätigt. Beide Länder konnten ihre Papiere zu deutlich niedrigeren Zinsen an den Mann bringen als zuletzt.

Gute Konjunkturdaten aus China

Aber es war nicht die EZB-Sitzung allein, auch gute Konjunkturdaten aus China hatten die Börsen zuvor zeitweise beflügelt. Die Exporte aus dem Reich der Mitte waren im Dezember deutlich stärker gestiegen als erwartet. Der Start in die neue Quartalssaison in den USA war ebenfalls positiv: Der Aluminiumgigant Alcoa meldete einen deutliche höheren Umsatz als erwartet und der Agrarkonzern Monsanto erhöhte sogar die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr. Trotzdem ist anscheinend die Furcht vieler Anleger groß, der durch den Anstieg in den vergangenen Monaten in den Kursen enthaltene Optimismus sei übertrieben. Die Quartalszahlen könnten daher für Ernüchterung sorgen – so die Befürchtung.

Fazit: Dem Dax fehlt bislang die Kraft, nach oben auszubrechen. Das gilt auch für die Wall Street, wo man sich derzeit lieber zurückhält. Möglicherweise wird sich diese Hängepartie fortsetzen, bis bei den Quartalszahlen eine Trendrichtung erkennbar ist. Eine Konsolidierung ist aber kein Beinbruch. Solange sich der Dax über 7.400 Punkten hält, ist der Aufwärtstrend intakt.

Stefan Böhm ist Chefredakteur des DaxVestor.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

Anzeige


 


 
 
 
 
 
 
 
       
     


© 1999 - 2018 by instock.de | Mediadaten | Impressum | Datenschutz