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Wird 2013 ein Rohstoff-Jahr?

Dienstag, 8. Januar 2013 um 07:51

Von Marc Nitzsche
Obgleich 2012 hierzulande das teuerste Tankjahr aller Zeiten war, rissen die Rohstoff-Notierungen in der Breite betrachtet keine Bäume aus. Zugegeben: Im Bereich der Agrar-Rohstoffe (Getreidesektor) konnte man sich zeitweilig auf der langen Seite eine goldene Nase verdienen. Dafür dümpelten die Preise anderer Schätze von Mutter Natur größtenteils ziemlich lustlos vor sich her und viele Anleger fragen sich daher zu Recht, ob in diesem Jahr Besserung in Sicht ist.

Zentrale Voraussetzung für erkennbar anziehende Metall- und Energie-Notierungen ist eine signifikante Erholung der Weltwirtschaft. Und diesbezüglich gab es zuletzt durchaus positive Anzeichen: In den USA konnte der Absturz von der Fiskalklippe im letzten Monaten noch verhindert werden. Damit dürfte eine Rezession vorerst vom Tisch sein. Allerdings ist man von einer nachhaltigen Lösung der Schulden-Problematik immer noch meilenweit entfernt und in rund zwei Monaten steht eine Erhöhung der Schuldengrenze erneut auf der Agenda. Auch in China scheint sich die Wirtschaft zu stabilisieren und schrittweise zur alten Stärke zurückzufinden, auch wenn zweistellige prozentuale Zuwachsraten bis auf weiteres noch nicht zu erwarten sind. Dennoch sollte es im Reich der Mitte in punkto Wachstum 2013 mindestens ordentlich laufen.

Risiken nicht unterschätzen

Das wiederum birgt aber nicht nur Chancen sondern auch Risiken in sich. China mag einer der größten Rohstoff-Verbraucher auf dieser Welt sein, aber das Land gehört in Teilbereichen (Metalle) auch zu den bedeutendsten Produzenten. Floriert die Wirtschaft, ist mit einem erhöhten Ausstoß in diesen Segmenten zu rechnen. Hinzu kommt, dass die Export-Tätigkeit Chinas nach Europa wegen der dortigen Schuldenkrise abnehmen könnte. Denn in vielen südlichen Ländern können sich die Menschen nicht einmal mehr die günstigen chinesischen Erzeugnisse leisten. Auch in Bezug auf die US-Wirtschaft ist nicht alles Gold, was glänzt: Die hohe Abhängigkeit vom inländischen Konsum im Zusammenhang mit der gewaltigen Schulden-Problematik könnte die Vereinigten Staaten am Ende doch noch in eine Rezession reißen. Ob Rohstoffe 2013 zu den Überfliegern gehören werden, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.


Marc Nitzsche ist Herausgeber des Rohstoff-Trader.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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