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Geht der Kursanstieg weiter?

Montag, 17. Dezember 2012 um 08:37

Von Stefan Böhm
Die europäischen Börsen haben in der abgelaufenen Berichtswoche deutliche Zugewinne verzeichnet, sofern man vom Sonderfall Italien absieht. Die Börse in Mailand war eingebrochen, als Ex-Ministerpräsident Berlusconi seine Comeback-Absichten kundgetan hatte. Doch auch italienische Aktien tendieren inzwischen wieder nach oben, so dass man festhalten kann, dass die Jahresendrallye weiter in vollem Gange ist. Eine kurzfristige technisch bedingte Korrektur ist da kein Beinbruch.

Am Mittwochabend hatte US-Notenbankchef Ben Bernanke bekannt gegeben, dass die Fed auch 2013 ihre lockere Geldpolitik fortsetzen wird. Ab Januar will die US-Notenbank für 45 Milliarden Dollar Staatsanleihen kaufen – jeden Monat. Dieses neue Programm löst das Programm zum Tausch kurzfristiger in langfristige Anleihen („Operation Twist“) ab. Außerdem sollen wie bisher weiterhin hypothekenbesicherte Wertpapiere im Volumen von 40 Milliarden Dollar pro Monat gekauft werden. Auch in der Kommunikation der Geldpolitik gibt es Neues zu vermelden. Erstmals benennt die Notenbank konkrete Zielmarken für Konjunktur, Arbeitsmarkt und Inflation, um ihre Politik berechenbarer zu machen. Mehr als zu einem kurzen Kurszucker nach oben hat es an den Aktienmärkten aber nicht gereicht, denn niemand hat ernsthaft daran gezweifelt, dass die Fed untätig an der Seitenlinie stehen wird.

Fiskalklippe: Die Zeit wird knapp

Eine der größten Unsicherheiten ist weiterhin die US-Fiskalklippe. Auch die Fed hatte vor diesem Risiko gewarnt, nicht zuletzt weil die Zeit allmählich knapp wird und die Streithähne immer noch keine neuen Signale für eine bevorstehende Einigung von sich geben. Das alles kann natürlich Teil des Verhandlungspokers sein, denn die Einigung wird, wenn überhaupt, in letzter Minute kommen. Zumindest die jüngsten Umfragen in den USA sind eindeutig: Die Mehrzahl der US-Bürger ist für den Ansatz von Präsident Obama, nämlich höhere Steuern für Reiche. Das wissen auch die Republikaner um Verhandlungsführer Boehner. Es gibt daher immer noch gute Chancen auf eine Einigung, auch wenn man zwischenzeitlich schon mal heftig daran zweifeln mag.

Fazit: Die Voraussetzungen für die Aktienmärkte bleiben gut, allerdings ist die US-Fiskalklippe ein großer Unsicherheitsfaktor. Ob zusätzliche Maßnahmen der US-Notenbank den Sturz über die Fiskalklippe abfedern könnten, ist zweifelhaft. Sollte es doch noch zu einer Einigung kommen, dann sind die Voraussetzungen für ein gutes Jahr 2013 gegeben. J.P. Morgan-Chef Dimon rechnet in diesem Fall für die USA mit einem Wirtschaftswachstum von 4 Prozent und einem Rückgang der Arbeitslosigkeit.

Stefan Böhm ist Chefredakteur des DaxVestor.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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