15.12.2019 - 11:25 | Lesezeichen | Startseite | Newsletter | Suche | Kontakt | Seite drucken | Sitemap   
 
   

Wo Sie neue
Boom-Börsen finden?!

 

  Geheime Aktien-Gewinnstrategie?!

      Menü

    Home

      Wissen

      Börsen-ABC
      Anlegerrecht


        Twitter & Facebook

        



Anzeige  


 

Suche

 


Kursabfrage

 



 
Kunst im Frühling


 


 

 

 

 

(Ver)Kaufen, wenn die Kanonen donnern

Dienstag, 4. Dezember 2012 um 09:03

Von Stephan Feuerstein
Eine alte Börsenweisheit ist, dass man kaufen soll, wenn die so genannten Kanonen donnern. „Buy on rumors, sell on news“ (kaufe bei Gerüchten, verkaufe bei Nachrichten) geht in die gleiche Richtung. Nur haben die Börsenweisheiten leider das Problem, dass sie oftmals, aber eben nicht immer funktionieren. Nimmt man beispielsweise „sell in may and go away – but remember: come back in september“, hätte man einen Teil der diesjährigen Sommerrallye verpasst. Seit September befindet sich der Dax nämlich in einer Seitwärtsphase.

Ein Problem folgt dem nächsten

Innerhalb dieser Seitwärtsphase waren aber durchaus interessante Trends zu beobachten. Vor allem im gerade abgelaufenen Börsenmonat. Nach einem zunächst erfolgten Rücksetzer und der anschließenden Rallye um knappe 500 Dax-Punkte in rund zwei Wochen reibt sich so mancher Akteur ratlos die Augen und fragt sich: Wohin mag die Reise denn weitergehen? Einerseits die geöffneten Geldschleusen der Notenbanken (Trendwende aktuell noch nicht erkennbar), andererseits die auch weiterhin vorhandenen Euro-Schulden-Probleme. Hinzu kommt nun nach der US-Wahl der US-Haushaltsstreit. Einigen sich die Demokraten und die Republikaner nicht rasch, kommt es im Januar zur automatischen Erhöhung von Steuern und zu gleichzeitigen Ausgabenkürzungen. Da es um die US-Wirtschaft aber aktuell nicht zum Besten steht, dürfte Wieder-Amtsinhaber Obama versuchen, diese „Klippe“ zu umschiffen.

Erneut drohender Zahlungsausfall

Da die so genannte „fiscalcliff“ durch einen „geöffneten Geldbeutel“ umschifft werden soll, steht bereits das nächste Problem vor der Tür: Die Zahlungsunfähigkeit der USA. Bislang wurde die Schuldenobergrenze immer wieder angehoben. Allein in den vergangenen zwei Jahren erhöhte Präsident Obama die amerikanische Staatsverschuldung um rund 2,4 Billionen US-Dollar, worin sich der enorme Kapitalbedarf seiner Regierung widerspiegelt. Da Ende des Jahres aber hohe Zahlungen an die Sozialversicherung fällig werden, könnte der Spielraum dieses Mal schneller eng werden, als dies dem einen oder anderen lieb ist. Auch wenn man sich einmal mehr zusammenrauft und abermals die Schuldengrenze anhebt. Die Bewegung des Sommers vergangenen Jahres, als der Aktienmarkt kurz nach der Anhebung der Schuldengrenze den Rückwärtsgang einlegte, ist nach wie vor noch präsent. Daher könnte es dieses Mal eben heißen: Verkaufen, wenn die Kanonen donnern! Im Moment ist aber eher noch ein Grollen als ein Donnern zu bemerken... .

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

Anzeige


 


 
 
 
 
 
 
 
       
     


© 1999 - 2018 by instock.de | Mediadaten | Impressum | Datenschutz