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Hier ist die Börsenwelt noch in Ordnung

Freitag, 23. November 2012 um 13:08

Von Florian Schulz

Nachdem die globalen Konjunkturdaten in den vergangenen Monaten in aller Regel eine Enttäuschung waren, werden Ökonomen nicht müde, die Erwartungen für das Jahr 2013 zurückzuschrauben. Die große Ausnahme blieb in den vergangenen Wochen wieder einmal die Region Südostasien: Neben Thailand konnte in den vergangenen Tagen auch Malaysia mit den BIP-Wachstumszahlen auf der positiven Seite überraschen.

So wuchs die Volkswirtschaft Malaysias im dritten Quartal um 5,2%. Das Wachstum für das zweite Quartal wurde nachträglich von 5,4% auf 5,6% korrigiert. Wie in der gesamten Region üblich, wurden die verhältnismäßig schwachen Exportstatistiken durch einen starken Konsum (+ 8,5% im Jahresvergleich) ausgeglichen. Erfreulicherweise ging gleichzeitig die Inflation von 1,7% im zweiten Quartal auf 1,4% zurück, so dass die Zentralbank das hohe Wachstum durch eine lockere Geldpolitik aufrechterhalten kann.

Auch für die Philippinen, deren Börse in den vergangenen Tagen ein neues Allzeithoch erzielte, korrigieren die Ökonomen derzeit den Wirtschaftsausblick für 2013 nicht nach unten, sondern nach oben. Zum Beispiel rechnet der IWF für das kommende Jahr nun mit einem BIP-Wachstum von 5%.

Neue Allzeithochs auch in Indonesien

Der große Star in Südostasien ist hingegen das mit 240 Million Einwohnern größte Land der Region: Indonesien. Hier hat das BIP-Wachstum im dritten Quartal 6,2% erreicht. Zu verdanken ist dies neben dem starken Konsumwachstum vor allem auch den steigenden ausländischen Direktinvestitionen (+ 22% im dritten Quartal). Fauzi Ichsan, ein Ökonom der Standard Chartered Bank, meinte dazu jüngst lapidar: „Wenn die Unternehmensgewinne jährlich um mehr als 20% wachsen, ist es schlicht schwierig, keine Auslandsinvestitionen anzuziehen.“

Und damit bringt der Ökonom die Gründe für die Anziehungskraft des Landes (und der Region Südostasien) auf den Punkt. Während weltweit gefühlt nur Krisen toben, ist die Welt in Indonesien noch in Ordnung: Bei einer Staatsverschuldung von weniger als 25% des BIP müssen sich Anleger keine Sorgen vor einer Schuldenkrise machen. Und Angst vor einer Überalterung der Gesellschaft ist ebenfalls fehl am Platz. Im Gegenteil: Das Durchschnittsalter liegt bei 27,9 Jahren, 6,1% der Bevölkerung sind älter als 65 Jahre. Bei einer solch gesunden Wirtschaftsstruktur ist es kein Wunder, dass der Jakarta Composite derzeit von Allzeithoch zu Allzeithoch eilt.

Fazit: Sehnen Sie sich an Zeiten zurück, in denen nicht die Angst um ihr Vermögen ihr Anlageverhalten bestimmte, sondern die Suche nach Rendite in einem gesunden Wirtschaftsumfeld? Dann investieren Sie doch einfach mit uns in den gesunden Volkswirtschaften der Emerging Markets!

Florian Schulz ist Chefredakteur des „Emerging-Markets-Trader“. Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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