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Jahresendrallye?

Dienstag, 20. November 2012 um 07:58

Von Stephan Feuerstein
Viele Anleger sind aktuell anscheinend der Meinung, dass die Kurse langfristig steigen werden. Zumindest lässt sich nur so die Stimmungslage beurteilen, die diverse Umfragen zutage fördern. Der Rücksetzer der vergangenen Wochen konnte dieser positiven Einstellung ebenso wenig anhaben, wie die neuerdings wieder aufflammenden Belastungsfaktoren.

Zunächst war es die Angst vor der „fiskalischen Klippe“, welche die Anleger zur Zurückhaltung anhielt. Sollten sich Demokraten und Republikaner in den USA, wie in der Vergangenheit so oft, erneut gegenseitig blockieren, droht ein ähnliches Szenario wie im Sommer vergangenen Jahres, als es am Aktienmarkt zu einem jähen Absturz kam. Aktuell wird dieses Thema allerdings von Griechenland verdrängt, das ebenfalls einmal mehr auf den Notierungen der Dividendentitel lastet. Auch hier ist aktuell keine wahrhaft nachhaltige Lösung in Sicht, was somit nicht unbedingt die Kauflaune der Anleger antreibt. Die Stimmungslage gibt allerdings Anzeichen, dass man durchaus noch in einem gewissen Maße investiert ist (vor allem wohl aufgrund von Mittelzuflüssen auf institutioneller Seite), so dass somit auch die Gefahr eines weiteren Rücksetzers nicht ganz zu unterschätzen ist.

Schwieriges Schlussquartal

Bereits im dritten Quartal war nicht alles so rosig, wie es der vorausgegangene Anstieg hätte vermuten lassen. Am Freitag steht nun der Ifo-Geschäftsklimaindex an und es ist zu erwarten, dass die befragten Teilnehmer den Geschäftsausblick erneut nicht sehr optimistisch einstufen. Man sollte daher nicht überrascht sein, wenn die Zahlen des vierten Quartals auch eher ernüchternd ausfallen werden. Auch hier also aktuell wenig Perspektive für eine beginnende Rallye oder gar Jahresendrallye!

Wenn die Nacht am dunkelsten ist, beginnt bekanntlich der Tag. An der Börse kann man es ähnlich blumig formulieren und soll demnach „kaufen, wenn die Kanonen donnern“. Aktuell donnert es aber noch zu wenig und die Nacht scheint auch noch nicht dunkel genug zu sein, als dass sich ein nachhaltiger Aufschwung am Aktienmarkt einstellen dürfte. Vielmehr gibt es genügend Gefahrenquellen, welche die Kurse in den kommenden Wochen noch weiter belasten könnten. Und daher sollte man das Risiko aktuell weiter gering halten, bis – um in der bildlichen Sprache zu bleiben – sich ein erstes Licht am Ende des Tunnels zeigt.

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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