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Nordisches Rohstoff-Mekka

Dienstag, 13. November 2012 um 15:07

Von Marc Nitzsche
Für ihren sagenhaften Reichtum sind die Grönländer bislang sicherlich nicht bekannt. Doch das dürfte sich auf Sicht von einigen Jahren ändern. Denn dank gewaltiger Vorkommen an unterschiedlichen Rohstoffen könnte aus der arktischen Insel bereits in absehbarer Zeit eine Art neues Alaska (der mittlerweile reichste US-Bundesstaat) werden. Bedingt durch den Klimawandel schmelzen Grönlands Eismassen wie der sprichwörtliche Schnee in der Sonne. Und was unter dem gefrorenen Wasser zum Vorschein kommt, ist mehr als bemerkenswert.

Zu finden sind vor allem gewaltige Mengen an unterschiedlichen Seltenen Erden. Durch Probebohrungen im Südwesten konnten rund 750 Millionen Tonnen Eudialyt-Erz abgeleitet werden, die zu 3,5 Prozent aus Cerium, Neodynium, Dsyprosium, Yttrium und andere heiß begehrte Metalle bestehen, die vor allem für die Hightech-Industrie unentbehrlich sind. Darüber hinaus finden sich in dem neuen nordischen Rohstoff-Mekka nennenswerte Mengen an Gold, Silber, Platin sowie nahezu allen Industrie-Metallen. Eisen, Graphit, Uran und Diamanten gibt es ebenfalls zu genüge und vor den Küsten Grönlands schlummern zudem noch Öl-Vorkommen in einer nicht zu unterschätzenden Größenordnung. So gesehen ist es auch kein Wunder, dass sich die Zahl der Minen-Lizenzen seit 2002 versechsfacht hat.

China bereits auf dem Sprung

Für die westlichen Industrie-Nationen hat das den Vorteil, insbesondere in Bezug auf die Seltenen Erden unabhängiger vom Quasi-Monopolisten China werden zu können, wenn man bei der Lizenz-Vergabe ausreichend berücksichtigt wird. Dazu müssen die Konzerne aber richtig aufs Gaspedal treten. Schließlich hat sich Grönlands Rohstoff-Reichtum bereits bis ins Land der Mitte herumgesprochen und ähnlich wie in Afrika und/oder Südamerika setzt das asiatische Boom-Land daher alles daran, in Grönland mehr als nur einen Fuß in die Tür zu bekommen. Und die Chancen stehen gar nicht schlecht. Die Art und Weise, wie die Asiaten Geschäfte machen, stößt im hohen Norden nämlich auf große Gegenliebe. Kein Wunder: Immerhin lockt China mit exzellenten Konditionen. Von daher bleibt nur zu hoffen, dass die Europäer nicht leer ausgehen und sich zumindest einen guten Teil der Vorkommen sichern können.

Marc Nitzsche ist Herausgeber des Rohstoff-Trader.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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