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Nach der Wahl ist vor der Wahl

Dienstag, 13. November 2012 um 12:52

Von Stephan Feuerstein
Die US-Wahl ist entschieden und das Ergebnis fiel sogar klarer aus, als dies im Vorfeld erwartet wurde. Leider ist aber die Unsicherheit, die bereits vor der Wahl die Kurse lähmte, mit dem Wahlergebnis nicht gewichen. Da die Demokraten weiterhin den Präsidenten stellen, die Republikaner andererseits nach wie vor die Mehrheit im Repräsentantenhaus haben, geht nun die Angst bezüglich des „fiscal cliff“ um. Ebenfalls belastend wirkt auch, dass noch nicht klar ist, welche der auslaufenden Steuerentlastungen aus der Amtszeit Bush verlängert beziehungsweise welche Ausgaben genau gekürzt werden. Daher bleibt die lähmende Unsicherheit vorerst auch erhalten.

Bei all der oben genannten Ungewissheit gibt es aber auch Lichtblicke. So haben sich die US-Konjunkturdaten zuletzt mehrheitlich verbessert! Im dritten Quartal wuchs die US-Wirtschaft mit einer auf das Gesamtjahr hochgerechneten Rate von 2,0 Prozent. Als Ursache werden neben den höheren Staatsausgaben und der Belebung beim Wohnungsbau besonders auch höhere private Konsumausgaben ausgemacht. Interessant sind auch die Einkaufsmanagerindizes (verarbeitendes Gewerbe und Dienstleistungen), die eine Belebung im Industrie- und Dienstleistungssektor erkennen lassen. Da aber das Verhalten der Konsumenten eine besonders tragende Säule bei der US-Konjunktur ist, erfreut entsprechend der Anstieg im Konsumentenvertrauen, das den höchsten Stand der vergangenen vier Jahre erlangen konnte.

In Europa noch wenig Anlass zur Freude

Anders sieht es hingegen auf dem „alten Kontinent“ aus. Hier ist noch keine Aufhellung bei den Einkaufsmanagerindizes zu erkennen, die vielmehr weiter rückläufig sind. Es muss sogar befürchtet werden, dass sich der Abwärtstrend in der Industrie noch weiter beschleunigt. So überträgt sich allmählich die Krise der so genannten „Peripherieländer“ auch auf die beiden größten Volkswirtschaften in der Eurozone, Deutschland und Frankreich. Unter dieser Betrachtung sollte daher eine Fortsetzung der Rezession im vierten Quartal keine wirkliche Überraschung darstellen.

Damit bleibt die Situation auch an den Aktienmärkten vorerst weiter angespannt. Besonders kritisch wird es nun aber, da sich die Kurse im Zuge der jüngsten Abschwächung wichtigen Marken angenähert haben, so dass allmählich kein Platz mehr für „kleinere Rücksetzer“ mehr besteht, ohne dass es dann zu nachhaltigen, mittelfristgen Ausstiegssignalen kommt. Solange sich aber keine klaren Trends abzeichnen – nach oben wie nach unten – bietet sich vorerst weiter vorsichtige Zurückhaltung an!

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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