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Gute Zahlen geben Auftrieb

Freitag, 2. November 2012 um 22:04

Von Stefan Böhm
Die Wall Street kam gut aus ihrer Zwangspause heraus. Überwiegend positive Konjunkturdaten gaben Auftrieb. Vor allem der Arbeitsmarktbericht lag mit einem Beschäftigungsplus von +171.000 über den Erwartungen. Und: Das Verbrauchervertrauen stieg mit 72,2 Punkten sogar auf den höchsten Stand seit Februar 2008! Dazu kommt, dass die Einkaufsmanagerindizes aus China sich leicht verbesserten und die erwartete Stabilisierung der Konjunktur in China anzeigen. Lediglich aus Europa gibt es weiter schlechte Daten, aber das kann die Börsen derzeit nicht bremsen.

Nach dem guten Wochenauftakt durch Linde am Montag konnten aus dem Dax auch Allianz, Deutsche Bank und die Lufthansa positiv überraschen. Die Deutsche Bank meldete für das dritte Quartal einen deutlichen Gewinnanstieg im Investment-Banking. Das bestätigt den Kurs von Vorstand Jain, der im Gegensatz zur UBS unbedingt am Investmentbanking festhalten will. Die Aktie kann nach dem Bruch des Widerstands bei 35,50 mittelfristig weiter steigen, sie bleibt aber sehr volatil. Continental traf zwar die Erwartungen und bestätigte die Prognose für 2012, zeigte sich aber skeptischer für 2013. Der ohnehin hohe Wettbewerbsdruck in der Autobranche nimmt weiter zu. Schlechter als erwartet war dagegen der Quartalsbericht des Dialysespezialisten FMC. Dabei enttäuschte weniger der leichte Gewinnrückgang im 3. Quartal als der skeptischere Ausblick des Vorstands für die Zukunft. Zwar bleibt der Konzern langfristig auf Kurs, aber wegen der relativ hohen Bewertung gab die Aktie deutlich nach und fiel auf den tiefsten Stand seit Mitte September. Die Gesundheits-Holding Fresenius, Großaktionär von FMC, meldete dagegen ein neues Rekordquartal und bleibt auf Kurs, wurde aber durch die Enttäuschung bei FMC mit nach unten gezogen. Trotzdem ist bei dem Titel der langfristige Aufwärtstrend intakt.

Ausgang der US-Wahl offen

Allmählich bestimmt immer mehr die US-Wahl am 6. November das Geschehen an den Börsen. Auf die – den Umfragen zufolge wahrscheinliche – Wiederwahl Obamas würden die Börsen wohl kaum reagieren, beim wirtschaftsfreundlicheren Romney gäbe es vermutlich einen Kursanstieg. Wie immer bei politischen Börsen wäre der aber nur kurzfristig. Doch bald wird auch Griechenland wieder in den Blickpunkt rücken. Der Bericht der – anscheinend uneinigen – Troika soll spätestens bis zum Treffen der Euro-Finanzminister am 12. November vorliegen. Klar ist: Griechenland kann die bisherigen Pläne und Auflagen nicht erfüllen, es wird vermutlich Zugeständnisse geben.

Fazit: Anleger hielten sich im Vorfeld der US-Wahl zurück. Auch der Umgang der EU mit Griechenland ist nach wie vor offen. Trotz der zeitweiligen Kauflaune an den Börsen ist daher nicht damit zu rechnen, dass der Kursanstieg an Dynamik gewinnt. Immerhin bleibt aber die Stimmung der Anleger verhalten positiv. Der Dax hat auch charttechnisch mit dem erneuten Anstieg über den Widerstand bei 7.250 Punkten das Blatt wieder zum Positiven gewendet und bleibt in seiner Seitwärtsrange.

Stefan Böhm ist Chefredakteur des DaxVestor.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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