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Sichere Rendite mit Immobilienaktie?

Mittwoch, 31. Oktober 2012 um 13:27

Von Stefan Böhm
Während die Immobilienmärkte in Spanien und anderswo in den Euro-Krisenstaaten zusammengebrochen sind, hat gerade die Angst vor den Auswirkungen der Euro-Krise viele Anleger in Deutschland in den Immobilienmarkt getrieben. Profiteure dieser Entwicklung sind nicht nur Hausbesitzer, die sich über Wertsteigerungen freuen können, sondern auch Immobiliengesellschaften, die an der Börse ein fulminantes Comeback feiern.

Gerade in Großstädten wie München, Berlin oder Frankfurt haben sich die Preise steil nach oben entwickelt, so dass der Allianz-Finanzchef Maximilian Zimmerer schon eine Immobilienblase in Deutschland befürchtet. Der Run auf das vermeintlich sichere Eigenheim wird auch durch das historisch niedrige Zinsniveau begünstigt. Die Immobilienzinsen liegen für zehnjährige Darlehen im Schnitt bei etwa zweieinhalb Prozent. Dennoch muss man den Markt differenziert betrachten, denn eine Blasenbildung ist im Moment, wenn überhaupt, nur bei den begehrten Top-Lagen zu konstatieren. Außerdem muss berücksichtigt werden, dass die Immobilienpreise in Deutschland lange stagnierten und von spanischen oder britischen Verhältnissen meilenweit entfernt sind. Einer der Gründe, warum der deutsche Immobilienmarkt bei vielen Analysten als blasenresistent gilt, ist der relativ geringe Anteil der Kreditfinanzierung. Viele Anleger schichten Sparguthaben um, wenn sie eine Immobilie kaufen. Das sagt zwar nichts darüber aus, ob ein Kauf sinnvoll ist, aber es zeigt, dass Exzesse wie in Spanien oder den USA, wo Massen von „Hausbesitzern“ ihre Raten nicht mehr zahlen können, in Deutschland eher nicht zu erwarten sind.

Gagfah optimiert Wohungsportfolios

Eine der großen deutschen Wohnungsgesellschaften ist Gagfah mit rund 150.000 Mietwohnungen. Erst in der vergangenen Woche konnte die Gesellschaft den Verkauf von 1.244 Wohn- und Gewerbeeinheiten in Bocholt vermelden. Finanzielle Details wurden jedoch nicht bekannt. Mit dem WOBA-Portfolio in Dresden dürfte ein weiteres großes Paket bald verkauft werden. Da Gagfah eine relativ hohe Verschuldung refinanzieren muss, ist frisches Geld in den Kassen auch nötig. Der boomende Immobilienmarkt trägt zumindest dazu bei, dass die Verhandlungsposition für die rund 38.000 Dresdner Wohnungen besser wird, denn manch Analyst befürchtet, dass Gagfah unter Wert verkaufen könnte.

Dass ein Immobilieninvestment alles andere als ein Ruhekissen ist, zeigt der Verlauf von Aktien wie Gagfah. Während die Aktie 2012 bislang um mehr als 100 Prozent zulegte, gab sie im Zeitraum seit 2006 um rund 65 Prozent nach. Seit Mitte 2009 schließlich läuft Gagfah seitwärts. Aus charttechnischer Sicht bildet der Widerstand bei 9,00 Euro derzeit die Obergrenze dieser Trading-Range.

Fazit: Der deutsche Immobilienmarkt ist aus vielen Gründen momentan sehr interessant. Mit einem konservativen Bonuszertifikat auf Gagfah lässt sich bei einem sehr hohen Risikopuffer eine zweistellige Bonusrendite erzielen.

Stefan Böhm ist Chefredakteur des DaxVestor.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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