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Quartalsberichte schütteln Kurse durch

Montag, 29. Oktober 2012 um 08:36

Von Stefan Böhm
Wie erwartet ging es in der vergangenen Woche Schlag auf Schlag. Erst setzte sich der Reigen der unerfreulichen Quartalsbilanzen in den USA fort, so zum Beispiel beim Paketdienst UPS oder bei Texas Instruments. Doch es gab auch positive Überraschungen, so beim Flugzeugbauer Boeing, bei Yahoo und sogar bei Facebook. Und in England überzeugte der Chipdesigner ARM und setzte so ein positives

In Deutschland erfreute der Softwarekonzern SAP die Anleger. Eine starke Nachfrage aus Asien und Nordamerika waren die Antreiber, auch der Zukauf des Cloud-Spezialisten Ariba zahlte sich bereits aus. Nicht zuletzt deswegen erhöhte SAP die Jahresprognose. Bei BASF merkt man zwar die schwächere Konjunktur, die Ludwigshafener gehen dennoch weiter davon aus, die Ergebnisse des Vorjahres erneut zu übertreffen. Bei Daimler läuft es jedoch nicht so rund. Das dritte Quartal war zwar nicht schlecht, aber das neue Konzernziel liegt unter den bisherigen Erwartungen der Analysten – schlecht für den Aktienkurs. Auch bei VW spürt man die Krise, im Gegensatz zu Daimler hält man in Wolfsburg jedoch an den Jahreszielen fest, auch dank der neuen Marken Porsche, MAN und Ducati.

Ifo-Index erneut schwächer

Neben den Quartalszahlen bewegte vor allem der unerwartet schwache Ifo-Geschäftsklima-Index die Märkte. Schaut man aber genau hin, gibt es auch positive Signale. Die Erwartungskomponente hat sich stabilisiert und in der Industrie zeigen die Erwartungen erstmals wieder nach oben. In dieses Bild passen auch die Einkaufsmanagerindizes für Europa, die leider auch schwach ausfielen. Doch auch dieses Konjunkturbarometer lässt allenfalls auf eine milde Rezession im vierten Quartal schließen und nicht etwa auf eine Verschärfung. Keine Neuigkeiten gab es dagegen von der US-Notenbank Fed. Die Zinsen wurden nicht angetastet und auch das Statement der Notenbanker enthielt nichts Neues.

Fazit: Zwar gibt es mehr Enttäuschungen als in der vorangegangenen Quartalssaison, die Mehrheit der Unternehmen kann die Erwartungen der Analysten jedoch erfüllen oder übertreffen. Gebremst werden Aktien dagegen durch die bekannten Risiken wie Eurokrise oder Rezessionsängsten. Mit der näher rückenden US-Wahl drängt sich auch das „Fiscal Cliff“ mehr in den Vordergrund. Die Seitwärtsbewegung des Dax zwischen 7.000 und 7.400 Punkten hat daher weiterhin Bestand.

Stefan Böhm ist Chefredakteur des DaxVestor.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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