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Was gut läuft, läuft gut?

Dienstag, 16. Oktober 2012 um 08:10

Von Stephan Feuerstein
Lohnt es sich, aktuell in die „Nachzügler“ zu investieren? Also ist es sinnvoll, die Werte zu kaufen, welche die Rallye der vergangenen Wochen klar verpasst haben? Oder hat es vielleicht doch einen Grund, warum diese Titel von der Investorengemeinde eher links liegengelassen werden?

Institutionelle Anleger sind „benchmark-orientiert“, wie es der Profi nennt. Soll vereinfacht heißen: Man orientiert sich an einem „Vergleichswert“, also beispielsweise dem Dax. Schneidet man schlechter ab, wird man indirekt von den Kunden, direkt aber wahrscheinlich vom Vorgesetzten „bestraft“. Auf der anderen Seite scheint eine Outperformance gegenüber dem Vergleichswert aber zu wenig Anreize zu bieten, so dass sich die meisten Geldmanager doch irgendwie an der Linie der Benchmark orientieren (und sich auch so positionieren).

Gerne wird daher auch nach Titel gegriffen, die sich eben gut entwickelt haben (vor allem zum Jahresende hin). So glänzt eben eine Adidas deutlich mehr in einem Portfolio als eine Commerzbank. Insofern sollte es nicht verwundern, wenn bei einigermaßen gleichbleibenden Rahmenbedingungen genau die Titel für den Rest des Jahres besser laufen als die Werte, die eben noch nicht richtig „in die Gänge“ gekommen sind.

Zyklik in diesem Jahr etwas verschoben

Im Durchschnitt seit 1980 zeigten sich im Dax bislang immer die Monate August und September als „schwierig“. Nicht so in diesem Jahr, als in diesem Zeitraum der Dax (zumindest bis Mitte September) deutlich kletterte. Jetzt ist der Aktienmarkt etwas zu schnell nach oben gelaufen, womit sich die Frage stellt, ob sich der Dax für den Rest des Jahres an seine saisonalen Vorgaben hält. Denn ab Oktober sind bis zum Jahreswechsel wieder steigende Notierungen die Regel. Vielleicht könnte es aber ein wenig etwas von allem sein: Kurzfristig eine kleine Pause bis hin zu einer kleinen Korrektur und dann im Anschluss doch noch eine Rallye hin zum Jahreswechsel. Idealerweise sollte diese dann beginnen, wenn sie – wie immer – keiner mehr erwartet!

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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