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GAP: Geht da noch etwas?

Freitag, 12. Oktober 2012 um 08:12

Von Armin Brack

2011 stand GAP massiv in der Kritik. Analysten warfen dem Unternehmen vor, langweilige Kleidung zu produzieren, Mode-Trends wurden – zum wiederholten Male – verschlafen, es gab strukturelle Probleme.

Ein Armutszeugnis für den drittgrößten Bekleidungseinzelhändler der Welt. Jetzt scheint der US-Konzern gesünder denn je. Die Aktie ist einer der Outperformer im S&P 500. Auf Jahressicht hat sie sich mehr als verdoppelt.

Aktuell scheint der Hype um den Kleider-Titel zwar wieder etwas abzuflachen. Der Aktienkurs stagniert seit wenigen Wochen. Doch dürfte das nur eine gesunde Konsolidierung sein, bevor es kurz- und mittelfristig weiter aufwärts geht. Noch steckt reichlich Potential in der GAP-Aktie, denn das vierte Quartal sollte wieder stark ausfallen.

Was GAP zurück auf die Erfolgsspur brachte, war der von Branchenexperten schon länger geforderte Fokus auf Wachstumsmärkte, die Umgestaltung beziehungsweise Modernisierung der Filialen und ein neues Marketing-Konzept.

International fasst GAP weiter Fuß: Die Kleiderkette investiert in vielen Ländern Asiens, in Mexiko und Australien. In China wurden in diesem Jahr bereits sieben neue GAP-Läden eröffnet. Bis 2013 will der Konzern rund 30 Prozent der Umsätze außerhalb der USA erzielen. Auch der Onlinehandel boomt.

Dass der in der Krise eingeschlagene Weg auch langfristig nicht in die Irre geht, dafür sprechen die aktuellen Geschäftszahlen: So konnte das Unternehmen bei den vergleichbaren Umsätzen, einer der wichtigsten fundamentalen Kennziffer im Einzelhandel, kräftig zulegen.

GAP-Hauptmarken ergänzen sich hervorragend

Im August stiegen die Same-Store Sales um 9 Prozent, wohlgemerkt auf flächenbereinigter Basis – Analysten hatten lediglich mit einem Plus von 5,3 Prozent gerechnet. Vor allem die GAP-Marke „Old Navy“ kommt gut an.

Bei jungen Kunden in Nordamerika stiegen die vergleichbaren Umsätze um 12 Prozent. Aber auch die anderen Hauptmarken – GAP und Banana Republic – sind weltweit gefragt. Alle drei ergänzen sich hervorragend.

Da sich der Erfolg der Umstrukturierung relativ früh abzeichnete, reagierte auch die Aktie entsprechend.

Während das GAP-Papier noch 2011 mit einem Minus von etwas mehr als 16 Prozent deutlich hinter der Entwicklung des Gesamtmarktes herhinkte, steht für 2012 ein Plus von mehr als 100 Prozent zu Buche.

Wer dem Unternehmen schon länger die „Treue“ hält, darf sich sogar über noch größere Gewinne freuen: Seit dem Krisen-Tief von Ende 2008 bei 9,41 Dollar hat sich die GAP-Aktie deutlich erholt, markierte im August 2012 ein neues 12-Jahres-Hoch bei 36,60 Dollar.

Fazit: GAP hat einen Lauf, auch wenn die Aktie derzeit auf der Stelle tritt. Der Aufschwung steht auf breiten Beinen. Die Unternehmensführung hat es offenbar verstanden, die Expansion voranzutreiben, ohne dabei die Marke zu verwässern. Nun strömen die Kunden wieder deutlich zahlreicher in die Läden. Die mittel- bis langfristige Perspektive ist intakt. Auch im 4. Quartal sollte GAP noch einmal positiv überraschen.

Armin Brack ist Chefredakteur des Geldanlage-Report.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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