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Wohin mit dem vielen Geld?

Mittwoch, 10. Oktober 2012 um 08:16

Von Stefan Böhm
Lange ist es her, dass Yahoo zu den angesagtesten Internetaktien gehörte. Heute scheint der Zug abgefahren und Yahoo spielt hinter Google, Ebay, Amazon & Co. bestenfalls die vierte Geige. Ein Indiz für fehlende Inhalte und/oder interessante Produkte ist die Berichterstattung der Medien über die neue Yahoo-Chefin Marissa Mayer und deren Schwangerschaft – Yahoo tauchte nur als Randnotiz auf. Dabei lasten auf Mayer große Hoffnungen.

Alibaba spült Geld in die Kasse

Yahoo besitzt durchaus noch einige wichtige Aktivposten. Einer davon, die Beteiligung an der Alibaba Group Holding, wurde jetzt zu Geld gemacht. Konkret geht es um ein 20 Prozent-Aktienpaket am chinesischen Suchportal, das vor kurzem verkauft wurde. Yahoo bekam auf diese Weise 4,3 Milliarden US-Dollar. Mit dem Geld möchte Yahoo seine leidgeprüften Aktionäre beglücken. Aus dem Erlös sollen 3 Milliarden Dollar als Sonderdividende ausgeschüttet werden. Das klingt zwar gut, rief aber dennoch die Kritiker auf den Plan. Anstatt der Dividende solle Yahoo ein Aktienrückkaufprogramm starten, so der Vorschlag. Eine Sonderdividende zeige auf, dass dem Management nichts mehr einfalle, um das Geschäft zu beleben. Ein Aktienrückkauf wäre dagegen ein Signal an die Investoren, das Vertrauen in Yahoos Wachstumsperspektiven schaffen würde. Manche Analysten haben bereits wieder Kursziele in astronomischen Höhen für diesen Fall ausgegeben. 32 Dollar und mehr seien innerhalb eines Jahres möglich. Heute steht der Kurs bei rund 16 Dollar. Nun muss man wissen, dass Yahoo immer noch rund 23 Prozent an Alibaba.com besitzt und dazu auch weitere Aktiva. Nicht ohne Grund ist die Summe der einzelnen Unternehmensteile von Yahoo mehr wert, als das Gesamtunternehmen Yahoo. Zu den nun eingenommenen 4,3 Milliarden Dollar kommen der Restanteil an Alibaba.com, der 5,8 Milliarden Dollar wert ist sowie ein 35 Prozent-Anteil an Yahoo-Japan, der rund 4,8 Milliarden Dollar einbringen dürfte. 10,6 Milliarden Dollar an Beteiligungen und 4,3 Milliarden Dollar Cash lassen die Marktkapitalisierung von rund 19 Milliarden Dollar als recht niedrig erscheinen, denn das traditionelle Yahoo-Geschäft gibt es ja auch noch.

Sollte es Marissa Mayer gelingen, das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen und Yahoo wieder Wachstum einzuhauchen, ist ein erneut steigender Aktienkurs daher keine Utopie. Die oben beschriebenen Perspektiven werden die Yahoo-Aktie unterstützen und nach unten absichern. Kurzfristig sind je nach Marktlage zwar auch Kursrückgänge möglich, die starke Unterstützung bei 14,75 Dollar, die seit mehr als einem Jahr die untere Begrenzung der Yahoo-Handelsspanne darstellt, sollte dabei jedoch nicht unterschritten werden.

Fazit: Wer in Yahoo mit Sicherheitspuffer investieren möchte, kann in ein Bonuszertifikat einsteigen. Auch wenn die Aktie nochmals einen Durchhänger haben sollte, etwa weil der Gesamtmarkt korrigiert, ist eine attraktive Bonusrendite möglich.

Stefan Böhm ist Chefredakteur des DaxVestor.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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