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US-Wahlen auf Zielgerade

Montag, 8. Oktober 2012 um 08:40

Von Marc Nitzsche
Mit den Rededuellen im US-Fernsehen geht der US-Präsidentenwahlkampf in die finale Runde. Die erste TV-Debatte konnte der zuletzt etwas abgeschlagene Herausforderer Mitt Romney für sich entscheiden, allerdings legte Amtsinhaber Barack Obama bereits am nächsten Tag wieder nach. So gehen viele Beobachter auch davon aus, dass bei der am 6. November anstehenden US-Präsidentenwahl bislang noch alles offen ist. Insofern spielen auch die TV-Duelle (16. Oktober in New York und 22. Oktober in Florida) das berühmte Zünglein an der Waage und dürften letztendlich darüber entscheiden, wer für die kommenden vier Jahre in das Oval Office einziehen darf.

Der rückläufige Ölpreis sorgt dafür, dass bei den US-Verbrauchern etwas mehr in der Tasche übrig bleibt und spielt daher dem Amtsinhaber Obama in die Hände. Diese Tendenz könnte durchaus noch bis zur Wahl anhalten, da der Kurs des „Schwarzen Goldes“ erst zuletzt einen langfristigen Aufwärtstrend unterschritten hat. So muss sich Obama die Frage gefallen lassen, ob es dem US-Bürger nach vier Jahren Amtszeit nun besser oder schlechter als vorher geht. Eine kurzfristige finanzielle Entlastung aufgrund rückläufiger Ölpreise dürfte daher die Zufriedenheit erhöhen, was sich entsprechend positiv für die Demokratenauswirken sollte.

Pulverfass Naher Osten

Spannend wird aber die Situation nach der US-Wahl Anfang November werden. Denn der israelische Premier Benjamin Netanjahu droht dem Nachbarn Iran bereits seit Monaten mit militärischen Schritten, sollte dieser nicht vom Atomprogramm abweichen. Obama käme eine militärische Auseinandersetzung vor der Wahl aber alles andere als gelegen, so dass die Vorstöße des israelischen Premiers den Druck auf Obama weiter erhöhen. Es bleibt daher abzuwarten, wie sich die Situation nach der US-Wahl zeigt, wenn der Druck der zu erlangenden Wählerstimmen nicht mehr vorhanden ist. Dann wird sich zeigen, ob es weiterhin nur beim aktuellen Säbelrasseln Israels bleiben wird oder ob tatsächlich ein Militärschlag folgt. Da der Iran aber mit großen Ölvorkommen gesegnet ist, sollte sich eine militärische Auseinandersetzung entsprechend auch im Kurs niederschlagen.

Marc Nitzsche ist Herausgeber des Rohstoff-Trader.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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