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Jetzt Ausbruch nach oben?

Montag, 8. Oktober 2012 um 08:31

Von Stefan Böhm
Das Treffen der EZB am vergangenen Donnerstag führte kaum zu einer Marktreaktion. Kein Wunder, wiederholte Mario Draghi doch im Wesentlichen die Aussagen der vorangegangenen Sitzung. Der Leitzins wurde ohnehin nicht weiter gesenkt und das wurde auch nicht diskutiert. Die Notenbank wird daher an ihrer Linie vorerst festhalten. Die spannendere Frage ist derzeit, wann Spanien unter den Rettungsschirm schlüpft. Dass dies geschieht, daran zweifelt kaum jemand an den Märkten. Am Rentenmarkt zogen die Renditen spanischer Anleihen jedenfalls wieder an. Besondere Stützung erhielten die Börsen in den vergangenen Tagen von besser als erwarteten US-Konjunkturdaten. Vor allem die Arbeitsmarktzahlen fielen mit einem Rückgang der Arbeitslosenquote von 8,1 auf 7,8 Prozent besser als erwartet aus.

Unternehmen werden skeptischer

Die jüngsten Daten aus den Unternehmen waren dagegen eher enttäuschend. Nachdem bereits skeptische Stimmen aus der Autobranche zu hören waren, muss auch die Computer- und Chipbranche ihre Erwartungen zurückschrauben. In Deutschland trifft dies Infineon, in den USA lieferte Hewlett-Packard eine handfeste Enttäuschung. Auch der Chipkonzern Applied Materials will mit Einsparungen der sinkenden Nachfrage entgegentreten. Am Dienstag läutet dann Alcoa den offiziellen Start der Quartalssaison in den USA ein.

Bemerkenswert war die Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke: Er bestätigte, mit der Politik des billigen Geldes nicht zuletzt die Immobilien- und die Aktienpreise stützen zu wollen. Das soll den in der Volkswirtschaft sogenannten Vermögenseffekt auslösen: Das „gefühlte“ größere Vermögen soll dazu führen, dass mehr Vertrauen in die Wirtschaft zurückkehrt und daher mehr investiert und konsumiert wird. Sieht man sich die Börsenentwicklung seit 2009 an, dann ist diese Strategie bislang durchaus aufgegangen. Für die nächsten Jahre ließe dies auf weitere Preissteigerungen am Aktienmarkt hoffen. Doch das hängt ja auch von anderen Faktoren ab – beispielsweise davon, dass die Weltkonjunktur nicht in eine Abwärtsspirale gerät.

Fazit: Die guten US-Konjunkturdaten wendeten am Freitag das Blatt an den Börsen zum Positiven. Der Dax brach aus der engen Seitwärtsrange der Vortag zwischen 7.280 und 7.370 Punkten nach oben aus. Ob dies einen weiteren Anstieg nach sich zieht, muss sich allerdings erst noch zeigen. Charttechnisch positiv ist jedenfalls, dass die Unterstützung bei 7.200 Punkten in der vergangenen Woche nicht unterschritten wurde und der kurzfristige Aufwärtstrend nach wie vor intakt ist.

Stefan Böhm ist Chefredakteur des DaxVestor.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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