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Die beste MDax-Aktie

Freitag, 5. Oktober 2012 um 08:10

Von Armin Brack

Mit einem Plus von rund 40 Prozent seit Jahresbeginn ist Kuka eine der besten Aktien des MDax. Schwächesignale aus Europas Autoindustrie sind für den Roboter- und Anlagenbauer offenbar kein Alarmzeichen.

Auch wenn Kuka am Tropf der Branche hängt und mit seinen Maschinen größtenteils die führenden Autokonzerne beliefert: Die Geschäfte laufen gut und könnten bald sogar noch besser laufen. Die Jahresziele hat Kuka schon einmal angehoben.

Bereits im ersten Halbjahr brummte das Geschäft für die Augsburger. Das Zuliefergeschäft für die Autobranche erwies sich als außerordentlich stabil. Marktanteile wurden gewonnen. Zudem schreitet für Kuka der Vormarsch in weitere Industriebereiche gut voran.

Kukas großes Plus ist, dass ein bedeutender Geschäftsanteil auf die Premiumhersteller entfällt. Und die sind nicht so anfällig für Konjunktureinbrüche und investieren weltweit. Wenn es in Europa oder in den USA nicht läuft, dann eben vermehrt in den Schwellenländern.

Dazu aber braucht es die Kuka-Technik. Außerdem agieren die Autohersteller zunehmend umweltbewusster und stecken mehr Geld in die Entwicklung sparsamerer Motoren und Innovationen wie Leichtbau.

So darf Kuka auf ein glänzendes zweites Quartal zurückblicken: Der Anlagenbauer erlöste in der Zeit zwischen April und Juni 448,7 Millionen Euro, ein gutes Drittel mehr als ein Jahr zuvor. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg von 16,4 Millionen auf 28,6 Millionen Euro. Ein Plus von 74 Prozent.

Unter dem Strich blieben 14,8 Millionen Euro Gewinn hängen, gegenüber 5,9 Millionen Euro im 2. Quartal des Vorjahres, also mehr als doppelt so viel. Die Zahl der Mitarbeiter stieg im Vorjahresvergleich von 6.306 auf 7.020. Die meisten Analysten hatten mit diesen glänzenden Zahlen nicht gerechnet und zeigten sich hocherfreut.

UBS-Analyst Sebastian Ubert hat das Kursziel für die Kuka-Aktie von 22 auf 26 Euro angehoben und empfiehlt die Aktie weiterhin zum Kauf. Andere sehen sogar Kursziele bis 30 Euro. Aber da muss schon viel zusammenpassen. Die EBIT-Marge soll 2012 nun mindestens 6 Prozent betragen; zuletzt war von 5,5 Prozent die Rede. Doch schon im 2. Quartal wurde der Wert gesprengt, die Marge lag bei 6,4 Prozent.

Der Umsatz soll auf rund 1,6 Milliarden Euro steigen, hier waren zuletzt 1,5 Milliarden angekündigt.

Fazit: Kuka macht seinen Anlegern viel Freude. Ein Plus von 40 Prozent in diesem Jahr kann sich mehr als sehen lassen. Dass die Automobil-Industrie immer kürzere Modellzyklen fährt und damit häufiger die Produktionsprozesse anpassen muss, sorgt für zusätzlich Schub. Kurse von 25 Euro sollten für die Kuka-Aktie darum relativ kurzfristig möglich sein.

Die Jahresziele wurden nur leicht angehoben, was für die Seriosität der Unternehmensführung spricht. Die guten Zahlen 2013 noch einmal zu übertreffen ist angesichts des unsicheren konjunkturellen Umfelds allerdings eine echte Herausforderung.

Armin Brack ist Chefredakteur des Geldanlage-Report.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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