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Ist das Glas "halbvoll"?

Dienstag, 2. Oktober 2012 um 08:12

Von Stephan Feuerstein
Es war ein kleiner Rücksetzer bislang, der den Dax seit Mitte September nach unten gedrückt hat. Im Hinblick auf den Anstieg seit Anfang Juni um rund 1.400 Punkte sicherlich zu wenig, als dass man von einer ausreichenden, „korrigierenden“ Bewegung sprechen könnte. Und doch ist die Kraft, mit welcher sich der Index auf dem aktuellen Niveau hält, durchaus beachtlich. Interessanterweise hat mit den steigenden Notierungen auch der Pessimismus zugenommen. An sich eher ein Zeichen, dass die Rallye in die nächste Runde gehen könnte!

Wahljahre sind bekanntlich gute Börsenjahre und auch in diesem Jahr scheint sich diese Börsenweisheit zu bewahrheiten. Mit der am 6. November anstehenden Wahl des US-Präsidenten geht der Wahlkampf allmählich in die Endrunde und könnte dabei aber auch noch den einen oder anderen Impuls am Aktienmarkt setzen. So dürften die Finanzhäuser eher von einem Sieg des Herausforderers Romney profitieren – zumindest wenn man den Anteil der Wahlkampfspenden aus diesem Ressort als Indikator zugrunde legt. Aber auch hier ist die Realität nicht ganz so schwarz oder weiß, wie sie gerne dargestellt wird. In jedem Fall dürften üppige Geschenke im Hinblick auf die desolate Haushaltssituation von keinem der beiden Kandidaten zu erwarten sein.

Eurokrise drängt sich wieder in den Vordergrund

Sicherlich sind nur die unbedarftesten Anleger davon überrascht, dass sich die europäische Schuldenkrise einmal mehr zurückmeldet. Erste Anzeichen deuten darauf hin, dass die griechische Wirtschaft weiter massiv schrumpft. Erst vor wenigen Tagen standen die Helenen im Hinblick auf eine erneut klaffende Finanzlücke in den Medien. Daneben darf man sich auch um Frankreich sorgen, da das Land in eine Rezession abzudriften droht. Das geht zumindest aus dem Einkaufsmanagerindex hervor, der zu Wochenauftakt veröffentlicht wurde. Bislang haben sich die negativen Impulse aber noch nicht auf die Tendenz am Aktienmarkt niedergeschlagen. Ungeachtet des durch die niedrigen Zinsen günstigen Umfelds für den Aktienmarkt könnte das Pegel kurzfristig doch wieder rasch umschwingen und die längst überfällige Korrekturtendenz einläuten. Es bietet sich also weiterhin an, kurzfristig etwas vorsichtig zu sein. Betrachtet man das berühmte Glas allerdings als „halbvoll“, so würden sich mit einem Rücksetzer auch wieder interessante Kaufkurse ergeben!

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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