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Dax 10.000?

Montag, 17. September 2012 um 08:17

Von Frank Sterzbach

Seit Jahren ist die Euro-Krise das dominierende Thema am Aktienmarkt. Seit Jahren sucht die europäische Politik vergeblich nach Lösungen. Seit wenigen Tagen aber wissen wir, dass die Europäische Zentralbank (EZB) im großen Stil eingreifen will. Womöglich ist dies der einzige Weg aus der Euro-Krise. Womöglich wird dies aber auch eine immense Bürde für unsere Nachfahren. Womöglich werden Sparer in einigen Jahren kalt enteignet – Stichwort Inflation. Beide Szenarien sind meiner Einschätzung nach nicht auszuschließen. Doch zurück in die Gegenwart. Schließlich liegen aufregende Tage hinter uns.

Der Dax raste Richtung Norden und jagte von einem Jahreshoch zum nächsten. Nach den für den Markt erfreulichen Entscheidungen von EZB und Bundesverfassungsgericht (BVG) unterstützte auch die US-Notenbank (Federal Reserve, kurz FED) den Aktienmarkt. Grund: Die FED hat ein weiteres Stützungsprogramm für die US-Wirtschaft beschlossen. Zudem gab die FED bekannt, dass man den Leitzins bis Mitte 2015 nicht erhöhen und faktisch bei Null belassen werde. Liquidität ist die Droge und der Dax war berauscht wie ein Heranwachsender.

In der Region von 7.600 Punkten findet sich im Dax-Chart ein horizontaler Widerstand, welcher durch ein Mehrjahreshoch definiert wird. Bis dahin scheint der Weg frei. Doch der Index ist mittlerweile überhitzt, so dass auf kurzfristige Sicht Rückschläge nicht überraschen sollten. Fraglich auch, ob der Dax nun neue Kaufimpulse erhält – schließlich können EZB, BVG und FED nicht jede Woche Weihnachtsmann spielen. Kühlt der Markt ab und bessern sich die Konjunkturdaten, könnte der Dax mittelfristig einen Anlauf auf das Allzeithoch in der Region von 8.150 Punkten unternehmen. Auf langfristige Sicht halte ich auch einen Dax-Stand von 10.000 Punkten für möglich – aber nur, wenn die Konjunktur mitspielt.

Frank Sterzbach ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Finanzen & Börse" - ein wöchentlich erscheinender Gratis-Newsletter mit Informationen rund um die Themen Geldanlage, Börse und Finanzen. Unter www.finanzenundboerse.de kann der Börsenbrief kostenlos und unverbindlich abonniert werden.

 Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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