17.11.2019 - 08:56 | Lesezeichen | Startseite | Newsletter | Suche | Kontakt | Seite drucken | Sitemap   
 
   

Wo Sie neue
Boom-Börsen finden?!

 

  Geheime Aktien-Gewinnstrategie?!

      Menü

    Home

      Wissen

      Börsen-ABC
      Anlegerrecht


        Twitter & Facebook

        



Anzeige  


 

Suche

 


Kursabfrage

 



 
Kunst im Frühling


 


 

 

 

 

Profitable Börsenweisheit?

Dienstag, 11. September 2012 um 08:17

Von Stephan Feuerstein
Die Börsenlegende André Kostolany sagte einmal, wenn die Zinsen niedrig sind, solle man einfach sein Hirn ausschalten und Aktien kaufen. Nun, die Zinsen SIND niedrig! Und damit nicht genug, die Notenbanken bemühen sich zur Lösung der aktuellen Krisen, den Markt weiter mit Geld zu fluten. Was einerseits kurzfristig als sinnvoller Weg erscheint, könnte sich in einigen Jahren so darstellen, als ob Bernanke, Draghi & Co. den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben haben. Aber das sind Zukunftspekulationen mit vielen unsicheren Einflussfaktoren, daher zunächst wieder zurück in die Gegenwart.

An den Aktienmärkten knallten die Sektkorken, als EZB-Chef Draghi den Ankauf von Staatsanleihen schuldengeplager Euro-Staaten verkündete. Der eine oder andere Medienvertreter formulierte es etwas anschaulicher und brachte die „Geld-Bazooka“ ins Spiel, mit welcher der oberste Euro-Währungshüter den Markt befeuert. Während hierzulande also die Geldschleusen weiter geöffnet bleiben, bietet sich nun auch ein Blick in die USA an. Dort scheint „Big Ben“ Bernanke ebenfalls nicht abgeneigt, dem Aufschwung mit weiteren Dollarnoten unter die Arme zu greifen.

Treibsatz ist da

Damit sind die Voraussetzungen, die André Kostolany meinte, zwar schon seit vielen Monaten vorhanden (und auch die Richtung am Aktienmarkt zeigt seitdem nach oben). Interessant ist aber, dass der Geldfluss bislang nicht ins Stocken geraten ist, sondern der Geldhahn doch noch ein klein wenig mehr geöffnet worden ist. Damit sollte Kostolanys Schlussfolgerung weiterhin von Bestand sein, so dass es sich nach wie vor lohnen dürfte, Aktien zu kaufen. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Maßnahmen der Notenbanken den Dividendentiteln ein fruchtbares Umfeld bieten, so dass die Richtung am Aktienmarkt durchaus noch etwas länger nach oben zeigen könnte.

Ich muss aber noch einmal auf den eingangs erwähnten Beelzebub zurückkommen. Denn die Ängste der Anleger, dass die Maßnahmen der Notenbanken langfristig die Inflation deutlich anheizen könnten, führen letztendlich weiterhin zu einer hohen Nachfrage nach Gold und Silber. Und auch dieser Trend könnte daher durchaus noch deutlich länger anhalten, als dies der eine oder andere für möglich hält.

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

Anzeige


 


 
 
 
 
 
 
 
       
     


© 1999 - 2018 by instock.de | Mediadaten | Impressum | Datenschutz