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Come back in September?

Dienstag, 4. September 2012 um 08:34

Von Stephan Feuerstein
Anfang April hatten wir in diesem Jahr auf die alte Börsenweisheit "Sell in May" aufmerksam gemacht und damals auf zwei Dinge hingewiesen: Einerseits war der Dax bis Ende März so stark in das neue Jahr gestartet, dass es in diesem Jahr wahrscheinlich eher "Sell in April" heißen müsste (was sich zunächst als richtig erwiesen hatte).

Ebenfalls hatten wir auf die Statistik verwiesen, dass es eigentlich besser "sell in summer" heißen müsste und ein "come back in September" besser in den Oktober verlagert werden sollte. Denn der September birgt noch einige Tücken und war in der Vergangenheit immer wieder für den einen oder anderen Rücksetzer gut. Vor allem, nachdem die US-Indizes in der Nähe ihrer Jahreshochs notieren, die sich durchaus als Widerstand erweisen. Und auch beim Dax, der aktuell mit der runden Zahl von 7.000 Punkten kämpft, ist nach dem Anstieg seit Mitte Juni die Gefahr eines Rücksetzers nicht zu unterschätzen!

Augen auf Draghi gerichtet

Einmal mehr ruhen die Augen in dieser Woche auf EZB-Chef Draghi. Vor allem das Gerücht um eine Rücktrittsdrohung des Bundesbankchefs Jens Weidmann hat die Aufmerksamkeit für den kommenden Donnerstag noch zusätzlich erhöht. Ob nun Bundeskanzlerin Merkel Weidmann für einen weiteren Verbleib an der Bundesbankspitze überredet hat oder auch nicht, Tatsache bleibt, dass er mit dem Kurs der EZB alles andere als einverstanden ist, da Weidmann die Gefahr sieht, dass die Schulden der kriselnden Eurostaaten irgendwann doch bei den (deutschen) Steuerzahlern landen. Darüber hinaus sieht er die Gefahr, dass sich die von den EZB eröffneten Möglichkeiten für die Schuldenländer langfristig wie eine Droge (nach Geld) entwickeln, was nicht unbedingt als Lösung des aktuellen Problems zu sehen ist. Man darf also auf die Worte Mario Draghis am kommenden Donnerstag gespannt sein.

Gold und Silber weiter in Fahrt

In der vergangenen Woche hatten wir einmal mehr auf das Ende der mittelfristigen Konsolidierung bei Gold und Silber aufmerksam gemacht. Ungeachtet des seitdem erfolgten und durchaus beachtlichen Anstiegs halten wir beide Edelmetalle auf aktuellem Niveau nach wie vor für äußerst interessant. Vor allem die Situation bei US-Notenbank und Europäischer Zentralbank sind für uns auch ein Argument, warum der eine oder andere Anleger weiter in Gold und Silber investiert – und damit den Kurs weiter steigen lässt. Wir halten daher einen Anstieg auf ein neues Allzeithoch in den kommenden Monaten für kein unwahrscheinliches Szenario!

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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