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Neue Impulse gesucht

Montag, 27. August 2012 um 08:59

Von Stefan Böhm
Bald wird die US-Notenbank Fed den Märkten mit einer weiteren Lockerung der Geldpolitik unter die Arme greifen. Dies geht aus dem Sitzungsprotokoll der Fed hervor, das in der vergangenen Woche veröffentlicht wurde. Diese Aussicht erfreute die Anleger zwar, aber für richtig gute Stimmung konnte sie nicht sorgen. Zum einen war dies erwartet worden und zum anderen gab es Konjunkturmeldungen, die eher zur Vorsicht mahnten.

So verdarben die Daten zum chinesischen Einkaufsmanagerindex, der deutlich unter der Expansionsschwelle verharrte, den Anlegern die Laune. In China werden die Auswirkungen der europäischen Krise offensichtlich immer spürbarer. Wenig beachtet wurden dagegen die Frühindikatoren, die im Juli entgegen den Erwartungen klar angestiegen sind. Zudem sind weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen zu erwarten. Eine schnelle Rückkehr zu früheren Wachstumsraten sieht aber auch der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao nicht. Die ökonomischen Härten könnten noch eine Weile andauern, warnte Wen. Erste Schritte gegen die Konjunkturabkühlung hat die chinesische Notenbank bereits gestartet. Bei ihren regulären, wöchentlichen Geldmarktaktionen pumpte die Notenbank umgerechnet rund 34 Milliarden Euro in den Bankensektor, um die Ausgabe neuer Kredite anzufachen. Die Kreditvergabe war im zuletzt auf einen Jahrestiefstand gefallen.

Einnahmen in Deutschland sprudeln

Eine unverhofft gute Halbjahresbilanz kann der deutsche Staat ziehen, der im ersten Halbjahr 2012 einen Überschuss von 8,3 Milliarden Euro erzielte – das entspricht einem Plus in Höhe von 0,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Vor allem der historisch hohe Stand bei versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen ist der Treiber dieser positiven Entwicklung. Zwar haben die Konjunkturrisiken zugenommen, doch auch im Gesamtjahr könnte am Ende ein Überschuss unter dem Strich stehen, auch wenn die Bundesregierung bei ihrer Prognose von -0,5 Prozent bleibt. Damit zeigt sich erneut, dass der deutsche Staat trotz Schuldenkrise sehr gut da steht. Die gefühlte Krisenangst vieler Bürger steht dem gegenüber.

Fazit: Zweifelsohne gibt es viele Risiken für die Weltkonjunktur, aber eben auch positive Signale und zwar nicht nur aus Deutschland. Mittel- bis langfristig spricht dies für eine weitere Erholung an den Märkten. Kurzfristig orientieren sich die Anleger an anderen Faktoren, wie zum Beispiel geldpolitischen Maßnahmen der Notenbanken oder Anleihekaufprogrammen. Aber erst wenn es diesbezüglich spruchreife Nachrichten gibt, kann sich der Börsenzug wieder in Bewegung setzen. Einstweilen ist nach den Kursgewinnen der vergangenen Wochen Konsolidierung angesagt.

Stefan Böhm ist Chefredakteur des DaxVestor.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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