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Megatrends können Investoren viel Geld kosten

Montag, 13. August 2012 um 08:19

Von Marc Nitzsche
Der Begriff Megatrend ist für viele Börsianer ein Zauberwort. Denn von Investments auf so ein Thema verspricht man sich über Jahre hinweg üppige Kursgewinne. Grundsätzlich betrachtet ist eine solche Anlagestrategie durchaus sinnvoll. Trotzdem hat auch ein derartiges Vorgehen oft seine Tücken. Deutlich wird das am Thema Seltene Erden, hinter denen 17 Elemente aus dem Periodensystem stecken. Diese Metalle sind deshalb so begehrt, weil sie in der Hochtechnologieindustrie unabdingbar sind, etwa bei der Herstellung von Smartphones, Windturbinen oder Elektroautos. Dieser Fakt hat zusammen mit der Ankündigung von Produktions- und Exportbeschränkungen durch den Monopolisten China (Produktionsanteil von 97 Prozent) dazu geführt, dass sich die Preise in den Jahren 2010 und 2011 durchschnittlich mehr als verdreifacht haben. Dieser rasante Anstieg machte auch die Aktien der Produzenten zu Kursraketen.

Doch wie so häufig an den Finanzmärkten, wenn die Preise in so kurzer Zeit so stark nach oben schießen, gab es auch hier anschließend ein böses Erwachen. Inzwischen sind die Preise wieder um bis zu 80 Prozent gefallen und auch die Aktienkurse der Anbieter wie Molycorp sind zumeist fast wieder bis auf ihr ehemaliges Ausgangsniveau zurückgekommen.

Anleger sollten aus dieser Erfahrung folgende Schlüsse ziehen: Auch wenn die Anlagestory noch so gut klingt, ist zum einen immer dann allerhöchste Vorsicht geboten, wenn ein Anlagesegment in allen Medien gehypt wird und sich die Kurse vervielfacht haben. Zum anderen geht es darum, sich von Rückschlägen nicht abschrecken zu lassen. Vielmehr sollte man dann, sobald wieder mehr Nüchternheit Einzug gehalten hat, die Investmentstory erneut auf Herz und Nieren prüfen.

Gute Langfristaussichten

Wer das tut, kommt beim Thema Seltene Metalle zu dem Schluss, dass die Wachstumsaussichten nach wie vor blendend sind. Prognosen zufolge soll die Nachfrage außerhalb Chinas von 2011 bis 2020 von 35.000 auf 70.000 bis 90.000 Tonnen steigen und auch für China wird in den nächsten Jahren mit einem Anstieg der inländischen Nachfragen von mindestens 10 Prozent pro Jahr gerechnet. Das ist ein Umfeld, das dafür spricht, dass mit Vertretern aus dem Sektor demnächst an der Börse auch wieder Geld zu verdienen sein wird. Das Umfeld spricht jedenfalls dafür, am Ball zu bleiben und auf eine Bodenbildung bei den Preisen zu warten.

Marc Nitzsche ist Herausgeber des Rohstoff-Trader.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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