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Euro weiter auf Talfahrt

Dienstag, 24. Juli 2012 um 15:00

Von Stephan Feuerstein
Irgendwie war es absehbar und doch reagiert die Börse überrascht. Griechenland steht (einmal mehr) vor der Pleite. Schließlich war der verordnete Sparwille anscheinend in erster Linie auf dem Papier existent. Was aber bei genauerer Betrachtung auch an dieser Stelle nicht überrascht. Ausgerechnet diejenigen, die im Hinblick auf die Verschuldungsproblematik in Griechenland nicht ganz unbefleckt waren, sollten nun die Speerspitze des Sparprogramms werden. Eigentlich sollte da schon klar gewesen sein, dass sich das ganze Unterfangen in der Theorie zwar gut anhören mag, in der Realität aber mit hoher Wahrscheinlichkeit scheitert.

Ton wird klarer

Allerdings hatten die Märkte Zeit, sich auf eine Pleite Griechenlands einzustellen, so dass die Worte von Wirtschaftsminister Rösler, ein Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone hätte mittlerweile seinen Schrecken verloren, keine Überraschung mehr darstellen. Auch die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Chrinstine Largarde, hatte schon in den vergangenen Wochen den einen oder anderen warnenden Hinweis in Richtung Griechenland abgeschickt. Dass sie nun weitere Hilfszahlungen ablehnt, ist im Hinblick auf den bisherigen Fortschritt der Vorgaben an Griechenland ebenfalls nicht überraschend.

Nun also auch Spanien – zumindest in kleinen Schritten. Nachdem die Tür zunächst mit den spanischen Banken geöffnet wurde, haben nun auch zwei Provinzen in Bezug auf finanzielle Hilfe angeklopft. Damit scheint sich in kleinen Schritten zu bewahrheiten, was noch vor wenigen Monaten das Schreckensszenario schlechthin gewesen war. Es ist daher wenig verwunderlich, dass das Vertrauen der Akteure an den Märkten in den Euro aktuell nicht unbedingt auf den Zenit zustürmt.

Euro sieht nicht gut aus

Im Hebelzertifikate-Trader haben wir daher nach und nach Short-Positionen auf den Euro gegenüber anderen Währungen aufgebaut, so zuletzt gegenüber dem Pfund (WKN: DE9ZRR) und gegenüber dem Kanada-Dollar (WKN: DZ80RE). Im Hinblick auf die oben genannten Probleme – die eigentlich offensichtlich sind, aber erst allmählich durch die Realität bestätigt werden – dürfte der Euro auch in den kommenden Monaten nicht gerade zu den Gewinnern zählen. Und offenbart sich vielleicht mit einem der beiden genannten Short-Positionen in der doch etwas schwierigen Sommerzeit eine interessante Depotbeimischung.

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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