21.10.2020 - 03:43 | Lesezeichen | Startseite | Newsletter | Suche | Kontakt | Seite drucken | Sitemap   
 
   

Wo Sie neue
Boom-Börsen finden?!

 

  Geheime Aktien-Gewinnstrategie?!

      Menü

    Home

      Wissen

      Börsen-ABC
      Anlegerrecht


        Twitter & Facebook

        



Anzeige  


 

Suche

 


Kursabfrage

 



 
Kunst im Frühling


 


 

 

 

 

Was wäre, wenn der Goldpreis stark fällt?

Montag, 16. Juli 2012 um 13:15

Von Marc Nitzsche
Goldaktien hatten zuletzt keinen leichten Stand. Die Anleger meiden das Segment und deshalb standen die Kurse jüngst zumeist erheblich unter Druck. Das wiederum hat in den vergangenen Wochen zahlreiche Goldexperten auf den Plan gerufen, welche Goldaktien als außergewöhnlich günstig bezeichneten.

Allerdings basiert diese Einschätzung auf der Annahme von stabilen oder nur leicht fallenden Goldpreisen. Doch natürlich ist es auch interessant einmal abzuklopfen, was passieren würde, wenn der Goldpreis stärker nachgeben sollte. Obwohl man intern selbst optimistisch ist für die weiteren Aussichten des Goldpreises, haben die Analysten von Macquarie Research in einer aktuellen Studie untersucht, wie die nordamerikanischen Goldaktien reagieren dürften, wenn der Goldpreis deutlich absacken sollte. Beim Gold etwa wurde ein durchschnittlicher Preis von 1.400 US-Dollar je Feinunze unterstellt, der sich im kommenden Jahr auf 1.200 Dollar abschwächt.

Die nordamerikanischen Goldproduzenten würden bei diesem Preisszenario mit einer Prämie von 26 Prozent zum Net-Asset Value gehandelt. Im August 2010, als Gold zuletzt mit 1.200 Dollar gehandelt wurde, betrug die NAV-Prämie nur 5 Prozent. Daraus schließt man bei Macquarie auf Abwärtsrisiken von 20 Prozent, wenn der Markt zu historischen Bewertungsrelationen zurückkehren sollte. Am stärksten negativ betroffen sein dürften kleinere Produzenten mit hoher Kostenbasis wie Golden Star, Aura Minerals und Lachlan Star, weil diese eine hohe Goldpreis-Sensitivität aufweisen. Und unter den Produzenten, die mehr als 1 Million Unzen fördern, wären vermutlich Kinross, Agnico Eagle und Barrick Gold am stärksten negativ betroffen. Vergleichsweise gut sollten sich dagegen Titel wie Silver Wheaton, Troy Resources, Goldcorp und Alamos halten.

Natürlich handelt es sich dabei nur um Planspiele. Diese erinnern aber daran, dass alle Einschätzungen, ob die Goldaktien derzeit nun unterbewertet sind oder nicht, letztlich davon abhängen, wie sich der Goldpreis entwickeln wird. Für investierte Anleger bleibt somit nur zu hoffen, dass die Schwäche der Goldaktien kein Vorbote für einen deutlicher fallenden Goldpreis ist.

Marc Nitzsche ist Herausgeber des Rohstoff-Trader.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

Anzeige


 


 
 
 
 
 
 
 
       
     


© 1999 - 2018 by instock.de | Mediadaten | Impressum | Datenschutz