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Deutsche bei Fußball-EM erfolgreich

Mittwoch, 4. Juli 2012 um 08:37

Von Stefan Böhm
Zwar ist die deutsche Mannschaft im Halbfinale ausgeschieden, einer der Gewinner der Fußball-Europameisterschaft kommt dennoch aus Deutschland. Mit Spanien wurde ein von Adidas ausgerüstetes Team Europameister. Dass sich Spanien gegen das vom Lokalrivalen Puma ausgerüstete Italien durchsetzte, wird man bei Adidas sicher mit Freude zur Kenntnis genommen haben. So wurden eine knappe Million spanische Trikots verkauft, dazu mehr als eine Million deutscher Trikots. Damit nicht genug. 7 Millionen verkaufte EM-Bälle sind auch nicht von schlechten Eltern.

Ungewohnt leise Töne von Nike

Beim dritten großen Player in diesem Markt, Nike aus den USA, ist man dagegen ungewohnt zurückhaltend. Der Grund dafür sind die überraschend schwachen Quartalszahlen, die das Unternehmen zuletzt veröffentlichte. Zum ersten Mal seit 2009 gab es wieder einen Rückgang beim Quartalsergebnis mit einem um 8 Prozent schrumpfenden Überschuss. Die Nike-Aktie stürzte daraufhin 13 Prozent ab. Ist dies ein schlechtes Zeichen auch für Adidas? Nein, denn Adidas ist mit einem unerwartet starken Quartal ins Jahr gestartet und Adidas-Chef Herbert Hainer erhöhte sogar die Jahresprognose. Der Trend zu Fitness und mehr Gesundheit sei ungebrochen, daher sei auch die Branche krisenresistenter. Ein Faktor, die bei Nike zu Problemen führte, ist jedoch auch bei Adidas nicht zu unterschätzen: die wachsende Konkurrenz in China. So bleibt die Lage am chinesischen Markt unübersichtlich. Dort werden immer mehr lokale Anbieter mit einer Unzahl von Produkten tätig. Bislang profitierten Nike und Adidas von ihrem Image. Bei Nike sind nun erstmals Kratzer zu sehen. Wie sich Adidas aus der Affäre ziehen wird, erfährt man wohl erst am 2. August bei der Vorlage der nächsten Quartalszahlen.

Nächste Großereignisse

Nach dem Event ist vor dem Event. Zwar ist die Fußball-EM 2012 vorbei, jedoch stehen die Olympischen Spiele in London unmittelbar bevor und damit das nächste große Event, auf dem sich Adidas präsentieren kann. Und – für Fußball-Fans hat mit dem Ende der EM die Vorbereitung für die WM 2014 in Brasilien begonnen. Kein Wunder also, dass Adidas in diesem Jahr ein Umsatzwachstum von rund 10 Prozent erwartet. Mit einem KGV 2012e von 15,3 ist die Aktie zwar nicht mehr billig, solange das Wachstum hoch bleibt, ist dies jedoch kein Problem. Dazu gibt es eine Dividendenrendite von mehr als 2 Prozent, die in der aktuellen Niedrigzinsphase auch nicht zu verachten ist. Kein Wunder also, dass auch die Analysten mehrheitlich auf Adidas stehen. Exane BNP Paribas stufte Adidas beispielsweise mit "outperform" und 12-Monats-Kursziel von 77 Euro ein. Wir halten dies für zu optimistisch, vor allem angesichts des immer noch unsicheren weltkonjunkturellen Umfelds. Solange die Unterstützung bei 55 Euro jedoch hält, bleiben auch wir positiv gestimmt.

Fazit: Adidas ist schon lange keine reine Sportaktie mehr. Adidas ist Modeaktie, Lifestyle-Aktie und – wie Herbert Hainer betont – Gesundheits- und Fitness-Aktie. Diese Mischung wirkt für das Unternehmen als Stabilisator in schwankenden Märkten. In den Himmel werden die Bäume aber dennoch nicht wachsen. Im DaxVestor zeigen wir Ihnen, wie Sie dennoch mit der Aktie eine attraktive Rendite von 13 Prozent pro Jahr erzielen können.

Stefan Böhm ist Chefredakteur des DaxVestor.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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