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Wie in "alten Zeiten"?

Dienstag, 22. Mai 2012 um 08:06

Von Stephan Feuerstein
Am Freitag war es endlich soweit und Facebook ging an die Börse. Das vielbeachtete IPO brachte aber keinesfalls ein Kursfeuerwerk mit sich, vielmehr waren zunächst die Pannen der US-Börse Nasdaq eine peinliche Blamage. Es ist zudem davon auszugehen, dass es auch noch Stützungskäufe gab, damit die Aktie nicht bereits am ersten Tag unter den Ausgabepreis von 38 US-Dollar fiel. Dies war dann zum Wochenauftakt der Fall, als der Kurs weiter auf 33 US-Dollar abrutschte. Stellt dies nun eine Gelegenheit zum günstigen Einstieg dar? Oder eventuell doch eher ein Zeichen, dass der Zenit bei Facebook womöglich überschritten ist?

Rund 4 Milliarden US-Dollar Umsatz und ein Gewinn von etwa 1 Milliarde US-Dollar. Was darf so ein Unternehmen wert sein? Sicherlich sind rund 100 Milliarden US-Dollar eine durchaus sehr wohlwollende Börsenbewertung, die bei etwas älteren Anlegern Gedanken an die damalige Zeit des Neuen Marktes mit ebenso irrwitzigen Bewertungen aufkommen lässt. Natürlich ist nicht auszuschließen, dass Facebook tatsächlich weiter wächst, allerdings von den Accounts selbst, bei denen voraussichtlich im September die 1-Milliarde-Grenze überwunden wird, ist das Potential jedenfalls überschaubar. Also müsste pro Kunde mehr Geld verdient werden. Und genau hier hat zuletzt General Motors als Werbekunde ein Zeichen gesetzt. Da der Werbeeffekt bei Facebook wohl nicht ganz so zufriedenstellend war, hat sich GM diesbezüglich zurückgezogen.

Fluch und Segen der Mobilität

Vorwiegend jüngere Menschen nutzen Facebook und das dann auch vorwiegend über ihr Smartphone. Was bei Facebook selbst die Klicks nach oben treibt, ist für Werbekunden kein Segen. Denn auf den Smartphones fällt die Reaktion auf Werbeeinblendungen – sofern überhaupt vorhanden – eher dürftig aus. Man darf also gespannt sein, wie Facebook künftig so viel Geld verdienen will, dass die aktuelle Bewertung gerechtfertigt ist.

Mit dem Einbruch zum Wochenauftakt zeigt sich zudem, dass bei dem einen oder anderen Wert in dieser Branche mittlerweile vielleicht doch etwas zuviel „heiße Luft“ enthalten ist. Es bietet sich daher an, auch Titel wie Baidu.com, Linkedin, Zynga oder Groupon näher zu betrachten. Denn hier ist die „Gefahr“ von Stützungskäufen nicht in dem Maße vorhanden, wie es aktuell bei Facebook sein könnte.

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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