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Weniger Meinungen, mehr Fakten

Mittwoch, 4. Mrz 2015 um 16:36

Von Thomas Grüner
Die aktuelle Marktstimmung lässt den Eindruck entstehen, dass höhere Börsenkurse gleichbedeutend mit einer gesteigerten Gefahr für Aktienanleger sind. Impliziert ein höheres Kursniveau automatisch, dass die Wahrscheinlichkeit für eine kräftige Korrektur oder gar einen einsetzenden Bärenmarkt größer geworden ist?

Der Blick auf die Fakten: Der Markt kümmert sich nicht um den zeitlichen Verlauf oder die absolute Höhe einer Aufwärtsbewegung. Lesen Sie diese „hohen“ Kurse richtig: Der wirtschaftliche Erfolg der Unternehmen wird widergespiegelt! Langfristige Chancen auf fortgesetzte Kursgewinne und nachhaltig gesteigerte Dividenden. Das Fundament im Depot wird stärker! Der „Kurspuffer“ gegen plötzlich eintretende Abwärtsbewegungen wird größer.

Jetzt einsteigen?

Die Korrektur kommt! Eine Aussage ohne Wert! Korrekturen gehören zum Bullenmarkt immer dazu! Kurzfristige Timing-Versuche sind ein ambitioniertes Unterfangen – und dabei in den meisten Fällen nicht vom Erfolg gekrönt. Zu Beginn des Jahres 2015 legten zahlreiche deutsche Anleger ihre Aktieninvestitionen vorerst „auf Eis“. Die Meinung: Erst mal die Griechenland-Wahl und eine Beruhigung der Lage in der Ukraine abwarten. Fakt ist: Der Dax legte in den ersten beiden Monaten des Jahres 2015 einen der stärksten Starts der Börsengeschichte hin. „Abwarten“ war ein teurer Timing-Fehler!

In den Prognosen zu Jahresbeginn erwarteten Anleger und Banker den Dax am Jahresende im Konsens bei maximal 10.500 bis 11.000 Punkten. Mit aktuell rund 11.300 Punkten ist dieser Bereich bereits übertroffen! Jetzt noch einsteigen, nachdem die Märkte schon so gut gelaufen sind? Es wird offensichtlich: Das „Ich will jetzt nicht einsteigen“-Spielchen endet nie, gleichgültig ob die Märkte in der jüngsten Vergangenheit gut oder schlecht gelaufen sind. Das Resultat in den häufigsten Fällen: Hohe Opportunitätskosten. Verpasste Gewinne! Zeit für hilfreiche Fakten.

Mit Fakten zum Erfolg

Der Erfolg am Aktienmarkt stellt sich vor allem durch strategische Entscheidungen ein, die langfristig angelegt sind. Geduldig, emotionslos, und mit dem Verständnis, dass Aktien Raum und Zeit brauchen, um sich nach oben zu bewegen. Volatilität heißt Bewegung nach oben und nach unten! Es ist nicht ratsam, die Aktienentwicklung manuell „einschränken“ zu wollen! Nach oben durch Gewinnmitnahmen, nach unten durch Stop-Loss-Limits. Das soll dem Depot mehr Sicherheit verleihen? Nein! Nicht mehr als eine Meinung!

Die Fakten: Aktien können immer wieder kurzzeitig nach unten oder oben ausbrechen, ohne den übergeordneten Trend zu beschädigen. Google gilt als Paradebeispiel für die langfristige Erfolgsstory am Aktienmarkt. Mehr als 1.000 Prozent Plus seit Börsengang 2004! Wer allerdings bei 15 Prozent sein Stop-Loss-Limit gesetzt hat, wäre in dieser Zeitspanne nicht weniger als 26 Mal aus dem Markt geflogen! Unzählige Male bot sich zudem die Chance, Gewinne mitzunehmen. Ist durch diese Art von Aktionismus eine überlegene Rendite im gesamten Zeitraum möglich? Nein! Mehr als 1.000 Prozent Rendite seit 2004 bei geduldiger und langfristig orientierter Anlagestrategie. Fakt!

Fazit: Hohe und langfristige Kursgewinne bringen Stabilität ins Portfolio, kein Risiko! Erreicht werden diese Ziele mittels Geduld, Disziplin und Emotionslosigkeit. Das klingt langweilig! Viel spannender und erfolgsversprechender mutet es an, immer wieder zu traden, Korrekturen zu timen, Verluste zu begrenzen und (kleine!) Gewinne mitzunehmen. Diesen Weg beschreiten viele Anleger und verlassen sich dabei größtenteils auf Meinungen, nicht auf Fakten. Ein schwerer Fehler, der Ihnen schadet!

Fragen zum Beitrag beantworte ich gerne per E-Mail an feedback@gruener-fisher.de.

Thomas Grüner
ist Firmengründer und Geschäftsführer der Vermögensverwaltung Grüner Fisher Investments GmbH. Weitere Informationen unter www.gruener-fisher.de.


Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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