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Dax & Euro – doppelt um die Ecke gedacht

Donnerstag, 2. Oktober 2014 um 10:25

Von Jochen Steffens
Erst Alibaba in den USA, Zalando und Rocket Internet in Deutschland – immer mehr Internetfirmen drängen wieder an die Börse. Ja, so ein bisschen werden Erinnerungen an den Neuen Markt wach. Zumindest liest man diesen Vergleich im Moment häufiger. Dies ist zunächst einmal ein Zeichen dafür, wie sehr sich die Geschehnisse um den Neuen Markt in Köpfe der Anleger eingebrannt haben.

Denn wir kennen die Börse, sie greift die Anleger selten zweimal auf dem gleichen Terrain an. Und tatsächlich, als zum Beispiel Gold bei knapp 2.000 Dollar stand, fiel der Vergleich zum Neuen Markt nur selten, obwohl es sich um eine ähnliche Blase mit einem ähnlichen Hype handelte.

Ich könnte mir also vorstellen, dass es noch etwas dauert, bis der IPO-Markt wieder massiv überhitzt. Und trotzdem sollte man die Börsengänge genau im Auge behalten. Sie könnten auch lediglich ein Warnsignal für eine kleinere oder größere Zwischenkorrektur sein.

Wir müssen in den kommenden Wochen sehr aufpassen. Der Markt ist fragil. Falls es in den USA doch keine „traditionelle“ Jahresendrallye geben wird, könnte das zu einem stärkeren Kursrückgang führen. Schließlich sind die US-Indizes sind überkauft und kämpfen nach wie vor mit sehr wichtigen Widerständen.

Wie wird sich der Dax verhalten?

Interessant wird dann aber sein, wie sich die Schere, die seit Jahresanfang zwischen dem S&P 500 und dem Dax aufgeht, weiterentwickelt. Einer der interessanten Fragen ist, ob der Dax angesichts des immer weiter zum Dollar fallenden Euro bald unterstützt wird und dann weniger stark fällt, wenn es zu einer Konsolidierung der US-Indizes kommt. Theoretisch ist das denkbar, aber zur Zeit sieht man eine solche Entwicklung noch nicht. Das mag unter anderem daran liegen, dass aufgrund des Währungsrisikos bei einem weiter fallenden Euro immer noch ausländisches Kapital aus dem Dax abgezogen wird.

Und so erkennen wir unverändert, dass der Dax die Abwärtsbewegungen der US-Indizes stärker mitmacht, zugleich aber die Bewegungen nach oben weniger dynamisch umsetzt. Das führt dazu, dass sich die Schere tendenziell weiter öffnet.

Aus diesem Sachverhalt kann man etwas Interessantes ableiten: So lange der Dax nicht positiv auf die Euro-Schwäche reagiert, bedeutet das, dass der Euro noch nicht tief genug steht. Im Prinzip muss der Euro so lange weiter fallen, bis sich die oben genannte Schere wieder schließt. Das ist eine schöne Indikation für die Devisentrader. So lange dies so ist, sollte man eher auf der Short-Seite im Euro unterwegs sein.

Jochen Steffens ist Chefredakteur des kostenlosen Newsletters "Steffens Daily". Weitere Informationen finden sie hier.

 

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