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Das Ende kündigt sich an

Freitag, 18. Juli 2014 um 22:39

Von Bernd Niquet

Ich hatte es ja bereits angedroht, mich nach dem Buch „Deutschland von Sinnen“ von Akif Pirinçci auch mit Thilos Sarrazins „Deutschland schafft sich ab“ zu beschäftigen. Als dieses Buch vor vier Jahren herausgekommen ist, hatte ich es abgelehnt, es zu lesen, weil ich dachte, hierbei ginge es um Missbrauch der Wissenschaft. Doch anscheinend bin ich da der Propaganda aufgesessen.

Wenn ich das Buch heute lese, finde ich überhaupt nichts, was auch nur im Ansatz anrüchig wäre. Sarrazins Quellen sind wissenschaftliche Untersuchungen, viel von der UNO und von der OECD, aber auch von Wirtschaftsforschungsinstituten. Und was er schreibt, ist oft so auf den Punkt, dass ich mich beinahe schäme.

Worüber ich mich schäme? Dass ich selbst die Dinge vorher nie so klar begriffen und formuliert habe. Natürlich habe ich vieles ebenso gesehen, doch manches ist so einfach, dass Kinder es besser verstehen als die gebildetsten Akademiker.

Zum Beispiel das hier: „`Wer nicht lernt, bleibt unwissend. Wer zuviel isst, wird dick.´ Solche Wahrheiten auszusprechen, gilt als politisch inkorrekt, ja als lieblos und eigentlich unmoralisch – zumindest aber ist es unklug, wenn man in politische Ämter gewählt werden möchte.“

Oder: „Deutschland ist, wirtschaftlich gesehen, in der Spätphase eines goldenen Zeitalters, das um 1950 begann und langsam zu Ende geht. Das Realeinkommen des einzelnen Erwerbstätigen steigt schon seit 20 Jahren nicht mehr, spätestens in 10 Jahren wird es sinken, und das wird infolge der demografischen Verschiebungen ein nachhaltiger Trend sein.“

Kann man das präziser formulieren? Ich weiß nicht. Auf jeden Fall wird das anschließend mächtig mit Fakten unterfüttert.

Und dann das neuralgische Thema: „Dass in Deutschland überdurchschnittlich viele Kinder in sogenannten bildungsfernen Schichten mit häufig unterdurchschnittlicher Intelligenz aufwachsen, lässt uns schon aus rein demografischen Gründen durchschnittlich dümmer werden.“ Gibt es da etwas dagegen zu sagen?

Manche Dinge schocken mich regelrecht, die habe ich nicht einmal geahnt: Unsere Geburtenrate ist so niedrig, dass nach drei Generationen die Generationsstärke auf 26 Prozent des Ausgangsbestandes geschrumpft ist – und in fünf Generationen auf 10 Prozent.

Jetzt können uns also nur noch die Migranten retten. 40 Prozent der in Deutschland geborenen Kinder haben heute einen Migrationshintergrund. Leider jedoch kommen nicht diejenigen mit guter Ausbildung und hoher Integrationsleistung zu uns, sondern diejenigen, die überdurchschnittlich auf staatliche Transferzahlungen angewiesen sind und unterdurchschnittliche Bildungserfolge aufweisen, sich dafür jedoch weit überdurchschnittlich vermehren. Auch das statistisch bestens unterfüttert.

Komischerweise regt sich darüber kaum jemand auf. Wie sich jedoch das Klima in den nächsten 500 Jahren verändern könnte, ist eines unserer Hauptthemen. Wir sind schon eine merkwürdige Spezies, wir Deutschen. Aber vielleicht nicht mehr allzu lange.

Anregungen oder Kritik bitte an Bernd Niquet.

******************* Und vergessen Sie nie: ********************
**** Die wirkliche Wirklichkeit liegt stets Jenseits des Geldes! ****

Bernd Niquet, "Jenseits des Geldes, Dritter Teil", Leipzig 2013, 607 Seiten, 18 Euro, ISBN 978-3-95488-235-9.

Am besten portofrei direkt beim Verlag bestellen: www.engelsdorfer-verlag.de/db/autorwerke.php

 

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