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Korrekturen ja, Bärenmarkt nein

Donnerstag, 9. Januar 2014 um 08:11

Von Thomas Grüner
Das Jahr 2013 war in vielerlei Hinsicht ein sehr gutes Aktienjahr. Nicht nur, dass die Aktienindizes von globaler Bedeutung deutlich zweistellige Renditen einbrachten – der Aufschwung war zudem frei von größeren Korrekturen. Also ein Jahr mit Wohlfühlfaktor? Keinesfalls. Anleger konnten zu keinem Zeitpunkt ihre Skepsis ablegen, der Aufschwung wurde stets von Argwohn und nur zaghaft einsetzendem Optimismus begleitet. Der „ungeliebte“ Bullenmarkt dauert weiter an. 

Wenn die Medien in der Rückschau von einem „einfachen“ Aktienjahr berichten, scheinen sie die unermüdlich gestreuten Negativschlagzeilen zu vergessen, mit denen sie Anleger ständig vor kräftigen Korrekturen oder sogar einem Übergang in einen Bärenmarkt „warnen“ wollten. Wer hat denn diese Kurszuwächse Anfang 2013 erwartet? Niemand! Die enorme Rendite der Aktienmärkte in 2013 konnten nur diejenigen Investoren erreichen, die geduldig und durchgehend investiert geblieben sind.

Optimismus, aber keine Euphorie

Die Sorgen der Anleger werden auch im Jahr 2014 vielfältig sein. Alles andere als außergewöhnlich in der fortgeschrittenen Phase eines Bullenmarkts. Aktuell sind Anleger noch immer zwischen Skepsis und Optimismus gefangen. 2014 könnte das Jahr werden, in dem ein großer Schritt in Richtung Optimismus vollzogen wird. Wichtig ist hierbei vor allem, dass die gefährliche Euphorie, die sich in der finalen Spitze einer Hausse ausbildet, noch weit entfernt ist. Der – insbesondere bei deutschen Anlegern – in Aktien investierte Anteil des Gesamtvermögens ist nach wie vor gering! Vorsicht ist erst dann geboten, wenn Anleger bedingungslos und losgelöst von fundamentalen Daten in die Aktienmärkte stürmen. Kein realistisches Szenario für das Jahr 2014.

Bis die finale Phase der Euphorie erreicht ist, werden fehlgeleitete und unbegründete Ängste stetig dafür sorgen, dass der Bullenmarkt weiteres Aufwärtspotential generieren kann. Die bereits in den vergangenen Jahren thematisierte „Mauer der Angst“ wird auch in 2014 dafür sorgen, dass genug Raum für positive Überraschungen existiert.

Sorgenkinder 2014

Die schrittweise eingeleitete Abkehr der Zentralbanken von der expansiven Geldpolitik, Bankenprobleme in China, die ungelöste europäische Schuldenkrise, politische Pattsituationen und unfähige Regierungen rund um den Globus, die Schuldenobergrenze der USA, Terror im Nahen Osten – vielfältige Problemstellungen und potentielle Risiken, mit denen sich der Bullenmarkt auseinandersetzen muss. Eines haben diese Probleme gemeinsam: Sie sind zum Großteil schon weitreichend ausdiskutiert und bergen für die – stets in die Zukunft blickenden – Aktienmärkte ein sehr begrenztes negatives Überraschungspotential. Es braucht definitiv mehr als das, um den Bullenmarkt aus der Bahn werfen zu können.

Ob das Jahr 2014 ähnlich korrekturfrei ablaufen kann wie 2013, ist ohne Zweifel fraglich. Doch der übergeordnete Zusammenhang (Korrekturen ja, Bärenmarkt nein!) sollte auch in 2014 dafür sorgen, dass geduldige Anleger weiterhin zu den großen Profiteuren des laufenden Bullenmarktes zählen.

Fazit: Einfache Aktienjahre gibt es nur in der Rückschau. Selbst im Bilderbuchjahr 2013 haben sich viele Anleger zu keinem Zeitpunkt richtig wohlgefühlt. Unbegründete, durch die Medien hochskalierte Ängste werden die Anleger auch in 2014 dazu verleiten, den Aktienmarkt zu verlassen – der laufende Bullenmarkt wird auch weiterhin vor allem geduldige Anleger belohnen.

Detaillierte Umfrageergebnisse und überraschende Erkenntnisse sind in unserer Kapitalmarktprognose für 2014 in Kürze erhältlich. Sie können die Prognose für 2014 bereits jetzt kostenlos unter www.gruener-fisher.de anfordern.

Fragen zum Beitrag beantworte ich gerne per E-Mail an feedback@gruener-fisher.de.

Thomas Grüner
ist Firmengründer und Geschäftsführer der Vermögensverwaltung Grüner Fisher Investments GmbH. Weitere Informationen unter www.gruener-fisher.de.


Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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