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Das Beste des Filets

Freitag, 6. Dezember 2013 um 23:11

Von Bernd Niquet

Jetzt haben wir bald Weihnachten – und da dreht sich viel um das Essen. Früher einmal gab es in dem Supermarkt, in dem ich einkaufe, noch echte Fische zu kaufen. Doch das ist lange her. Heute isst der Deutsche nur noch Filets. In der vergangenen Woche habe ich jedoch gesehen, dass sogar das noch zu toppen ist. Denn da gab es geräucherten Tilapia – und zwar nicht nur das Filet, sondern sogar das Beste des Filets! Stand jedenfalls so auf der Packung.

Für uns nur das Beste! Doch auch das Filet reicht nicht mehr, daher ab sofort nur noch das Beste vom Filet! Und der Rest ab nach Afrika, in die Schredder oder zur Vergasung.

Was ich in dieser Woche für Filme über unsere Nahrung gesehen, hat mich tief getroffen. Alles fing an mit dem Video „This is how bacon is made“, das bei YouTube nur durch offizielle Anmeldung mit Alterseingabe zu sehen ist, auf der Seite meines Lieblings-Popstars jedoch frei anzuschauen ist. Hier: http://true-to-you.net/morrissey_news_131121_01.

Doch ich muss Sie warnen! Von allen Filmen, die ich hier erwähne, habe ich nur Teile gesehen. Mehr konnte ich nicht. Und ich muss zugeben, dass die verrückte Situation, in der Killervideos und Pornos überall frei verfügbar sind, die Darstellungen, wie unser Essen produziert wird, jedoch dem Jugendschutz unterworfen sind, durchaus ihre Berechtigung hat.

Daraufhin habe ich einmal gesucht, wie es mit der Hühnerzucht aussieht. Und ich muss sagen, dass gegen das Augenschließen der vergasten Hähnchen, für die man generell keine Verwendung mehr hat, sogar das Zerschmettern von Ferkeln an Wänden und Gittern und das anschließende Ablegen auf dem immer noch zuckenden Haufen verblasst.

Am meisten mitgenommen hat mich jedoch der Blick des Fisches, der in China bei lebendigem Leib verspeist wird. Ihn werde ich nicht mehr vergessen.

Doch welchen Unterschied macht es eigentlich, ob man einen Fisch lebendig isst oder ob er qualvoll zusammen mit anderen erstickt und zerquetscht wird? Ich bin kein Veganer und finde es akzeptabel, wenn Tiere getötet werden, um sie zu essen. Nicht anders läuft das ja auch in der Natur ab. Wenn man einen Fisch angelt und ihn umbringt, um ihn zu essen, finde ich das okay. Gleiches bei Rindern und Schweinen. Wir schlachten sie, um sie zu essen.

Das Problem liegt in der Masse. Dass beispielsweise alle geschlüpften Hähnchen vergast werden, weil man nur weibliche Tiere gebrauchen kann, ist unerträglich. Oder das Fischen mit Netzen. Das sind alles Irrwege.

Wenn Menschen, die ansonsten nichts zu essen haben, so etwas tun würden, könnte ich das trotz eines großen Unwohlseins noch verstehen. Doch dass wir, die wir die reichsten Menschen der Welt sind und einen materiellen Reichtum besitzen, wie es ihn noch niemals in der Welt gegeben hat, den Hals im wahrsten Sinne nicht voll kriegen können und dafür anderen Kreaturen solch ein Elend zufügen, übersteigt meinen Verstand.

Ich verstehe auch nicht, dass die Kirche hier nicht einschreitet. Denn die gequälten Tiere müssen doch nach ihrem Verständnis auch Gottes Kreaturen sein. Ich glaube zwar nicht an das Fegefeuer, doch hier würde ich sofort für die Wiedereinführung des ewigen Fegefeuers für die aktiv schuldigen Täter votieren.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen noch eine besinnliche Adventszeit!

Anregungen oder Kritik bitte an Bernd Niquet.

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Bernd Niquet, "Jenseits des Geldes, Dritter Teil", Leipzig 2013, 607 Seiten, 18 Euro, ISBN 978-3-95488-235-9.

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