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Weiter im „grünen Bereich“

Donnerstag, 7. November 2013 um 14:48

Von Wolfgang Braun
Der Höhenflug der Börsen ist beeindruckend. Vor allem bei den Hightechs gibt es seit Wochen eine technische Überhitzung, die eigentlich nach einer Korrektur verlangt. Selbst kleinste Rücksetzer werden aber sofort gekauft. Das spricht dafür, dass etliche Anleger den bisherigen Anstieg verpasst haben und jetzt jede Gelegenheit nutzen, um auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Mit dem nahenden Jahresende dürfte dieser Trend anhalten. Zum Jahresultimo will kein Fondsmanager als Verlierer dastehen. Etliche Profis bestücken ihre Portfolios daher mit den Titeln, die in den zurückliegenden Monaten besonders gut gelaufen sind.

Ein Stützpfeiler

Bis vor rund einem Jahr konnte man die Bewertungen noch als Stütze für den Kursanstieg ins Feld führen. Aktuell liegt der Dax beim Kurs-Buchwert-Verhältnis rund 15 Prozent über dem historischen Schnitt.

Noch teurer sind viele Hightechs, wo teils das 30-fache der für 2014 erwarteten Gewinne gezahlt wird. Grund zur Panik sind die Bewertungen aber nicht. Trends sind oft sehr hartnäckig. So waren Aktien auch 1998 schon teuer, die Kurse stiegen dennoch zwei Jahre lang weiter. Sofern die Experten recht behalten und die Konjunktur ab 2014 anzieht, können die Unternehmen durchaus auch in ihre Bewertungen hineinwachsen. Der zweite Pfeiler der laufenden Hausse bleibt dagegen erhalten. Da die Inflation zuletzt rückläufig war und viele Industrieländer unverändert mit wirtschaftlichen Problemen kämpfen, dürften die Notenbanken zumindest noch 2014 eine sehr lockere Geldpolitik betreiben. Für Europa spekulieren Analysten sogar mit einer weiteren Senkung der Leitzinsen oder aber der Auflegung eines neuen Kreditprogramms für die Banken. Die letzten beiden sogenannten LTRO-Programm trieben die Aktienkurse deutlich in die Höhe.

Risiken gestiegen

Bislang gibt es keine Anzeichen für eine Marktschwäche. Auch unser Trendbarometer, das seit Jahren zuverlässig die langfristige Börsenentwicklung anzeigt, liegt unverändert im grünen Bereich. Es ist daher nicht sinnvoll, sich gegen den laufenden Aufwärtstrend zu stellen.

Natürlich sind mit den Bewertungen auch die Risiken gestiegen. Den einen oder anderen Rückschlag bei einzelnen Titeln müssen Anleger einplanen. Wir mindern die Risiken, in dem wir unser Depot breit streuen und auf unterbewertete Aktien aus der zweiten und dritten Reihe setzen. Hier gibt es teils noch attraktive Bewertungen. Die Performance von mehr als 30 Prozent seit Jahresbeginn gibt uns recht.

Wolfgang Braun ist Chefredakteur des Börsenbriefs „Aktien-Strategie“. Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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