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Ich weiß, was am Ende gesagt wird

Samstag, 5. Oktober 2013 um 09:25

Von Bernd Niquet

Ich komme immer noch nicht von dem Blick auf unsere Staatsschulden los. Mein lieber Herr Gesangsverein! 2,1 Billionen Euro! Das sind zwei Drittel des gesamten Nettogeldvermögens der privaten Haushalte in unserem Land.

Ich komme davon nicht los, obwohl ich nicht zu denjenigen gehöre, die glauben, das würde oder müsste einmal zurückgezahlt werden. Daimler-Benz zahlt seine Schulden auch nicht zurück. Entscheidend ist daher, dass die Schulden im Rahmen und bedienbar bleiben.

Bei Daimler-Benz ist das wohl ganz gut gewährleistet.

Nehmen wir einmal an, ein Privater übernimmt sich und setzt eine Sache gegen den Baum. Dann kommt es ganz dick. Als Haushalt kann man unter bestimmten Bedingungen die Privatinsolvenz machen, doch als Firmeninhaber?

Man muss aber auch nicht unbedingt finanziell Schiffbruch erleiden. Man kann auch andere Dinge gegen die Wand fahren, wie zum Beispiel die Kindererziehung. Das ist zwar auch bitter, aber meistens eher für die Kinder. Und plötzlich merken wir, dass wir hier bereits ganz dicht an unserer Staatsverschuldung dran sind.

Wer bei der Kindererziehung versagt, bei dem ist mit größter Wahrscheinlichkeit in der eigenen Kindheit auch versagt worden. Was den Vorteil hat: Wer sich seiner Gefühle und der Situation nicht bewusst ist, kann und muss auch darüber nicht reden. Vorwürfe gibt es deshalb generell meistens nicht.

Und damit sind wir noch dichter an die Staatsverschuldung gekommen. Ich weiß, was passiert, wenn uns irgendwann einmal die zu hohen Schulden um die Ohren fliegen, unbedienbar werden und abgeschrieben werden müssen.

Ja, was wird dann sein? Dann wird zu allererst irgendjemand die Verantwortung tragen, der für die Höhe dieser Schulden keinerlei Verantwortung trägt. Einen Einblick habe ich schon einmal in einem Interview mit unserer Kanzlerin bekommen, als sie zur Problematik der Staatsschulden gesagt hat: Na ja, da haben wir doch alle kräftig mitgemacht.

So wird es sein! Wir werden auf einen Schlag arm sein und niemand wird die Verantwortung tragen (müssen). Oder überhaupt tragen können. Weil wirklich ALLE Regierungen und damit auch alle Oppositionen dazu ihr Scherflein beigetragen haben.

Doch anschließend wird die Sache noch ein Stück komplizierter: Denn im Grunde genommen werden wir durch so einen Schuldenschnitt als Gesamtheit ja keinesfalls ärmer. Ärmer werden nur diejenigen, die vorher Schuldtitel gehalten haben. Die Schuldner hingegen werden erleichtert und frei sein. Doch wer weiß denn heute überhaupt noch, dass er selbst ein Schuldner ist?

Anregungen oder Kritik bitte an Bernd Niquet.

*********************** UND DENKEN SIE DARAN: DIE WIRKLICHE WAHRHEIT LIEGT JENSEITS DES GELDES!

Bernd Niquet, "Jenseits des Geldes, Zweiter Teil", Leipzig 2012, 570 Seiten, 18 Euro, ISBN 978-3-86268-873-9.

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