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Was der Staat alles zahlt

Freitag, 27. September 2013 um 22:39

Von Bernd Niquet

Noch bevor wir überhaupt wissen, wie die neue Regierung aussieht, wissen wir aber schon, dass die Steuern steigen werden. Es geht ja auch nicht anders. Das haben ja die SPD und die Grünen vor der Wahl offen angekündigt, so wie sich das unter ehrlichen Menschen gehört.

Wenn in einem Land der Staat beinahe alles zahlt, was eigentlich die Privaten zahlen müssen, geht es eben nicht anders. Dann müssen die Steuern erhöht werden und dann steigen die Budgetdefizite. Manchmal sind Politik und Wirtschaft ganz einfach zu verstehen.

Ich will einmal eine kleine Liste der neuralgischsten Punkte versuchen:

(1) Weil Unternehmen vielen Vollzeit arbeitenden Arbeitnehmern keine existenzsichernden Löhne zahlen, muss das der Staat übernehmen.

(2) Weil unsere Unternehmen nach eigenen Angaben ohne Subventionen auf den Weltmärkten keine Chance hätten, muss der Staat diese bezahlen.

(3) Weil die multinationalen Konzerne in unserem Land kaum Steuern zahlen, muss der Staat sich die Einnahmeverluste woanders holen.

(4) Weil die Exporterfolge der deutschen Unternehmen aufgrund des Euro nicht durch Währungsaufwertungen kompensiert werden, muss der Staat Zahlungen an die Defizitländer leisten und Garantien stellen.

(5) Weil viele Leute nicht arbeiten können oder wollen, muss der Staat deren Lebensunterhalt übernehmen.

(6) Weil unsere Bevölkerung schrumpft und die Menschen nicht mehr genug Kinder bekommen, muss der Staat sich an den Kosten der Kinder beteiligen.

(7) Weil die demografische Entwicklung schon jetzt so katastrophal ist, dass die Umlagefinanzierung der Renten nicht mehr funktioniert (und zum Ansparen erst recht kein Geld da ist), muss der Staat jedes Jahr Milliarden zuschießen.

Im Endeffekt zeigt sich, dass vor allem die großen und weltweit orientierten Unternehmen unseren Staat restlos ausplündern. Hinzu kommen Bürger, die sich lieber Geländewagen kaufen als Kinder anschaffen. Und natürlich auch eine Menge Faulköppe.

Das schließlich garniert mit einer konsequenten Aussetzung aller Marktmechanismen in sämtlichen Bereichen, in den es großen Interessengruppen wehtut, ergibt eine wirtschaftliche Idiotie, wie es sie in der Geschichte sicherlich noch niemals gegeben hat.

Was jedoch am meisten daran erstaunt ist, wie gut wir alle damit und davon leben. Mal sehen, wie lange die Wechsel noch prolongiert werden können.

Anregungen oder Kritik bitte an Bernd Niquet.

*********************** UND DENKEN SIE DARAN: DIE WIRKLICHE WAHRHEIT LIEGT JENSEITS DES GELDES!

Bernd Niquet, "Jenseits des Geldes, Zweiter Teil", Leipzig 2012, 570 Seiten, 18 Euro, ISBN 978-3-86268-873-9.

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