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Startschuß ist gefallen

Donnerstag, 17. Januar 2013 um 14:22

Von Wolfgang Braun
Wie gewohnt hat Alcoa in der vergangenen Woche den Startschuß für die Berichtssaison gegeben. Der Aluminiumhersteller hat die Erwartungen erfüllt und einen recht optimistischen Ausblick auf 2013 gegeben. Die Börsen reagierten entsprechend erfreut auf die Daten. Insgesamt sind die Erwartungen der Analysten an die Unternehmen in den vergangenen Wochen deutlich gesunken. Laut dem Datenanbieter Factset sollen die Konzerne aus dem S&P 500 einen Gewinnzuwachs im vierten Quartal im Vergleich zum Vorjahr von 1,5 Prozent erreichen. Vor drei Monaten waren die Experten noch von einem Anstieg von stolzen 9,2 Prozent ausgegangen. 

Mehrere Gründe

Für die vorsichtigeren Schätzungen gibt es handfeste Ursachen. Zum einen legte der Wirbelsturm Sandy die USA für einige Wochen lahm und sorgte für Produktionsausfälle. Dazu dürften die zähen Verhandlungen der Politik um die Fiskalklippe und die damit unsicheren Aussichten für die weitere Wirtschaftsentwicklung die Konzerne bei Investitionen gebremst haben. Und schließlich sind viele US-Unternehmen stark in Europa vertreten, wo wegen der Schuldenkrise einige Ausfälle zu verbuchen sind. Trotz dieser negativen Faktoren ist davon auszugehen, dass am Ende ein etwas höherer Gewinnzuwachs erreichbar ist: Es gehört einfach zum Spiel, dass die Firmenbosse die Erwartungen im Vorfeld der Zahlenbekanntgabe drücken, um am Ende die Schätzungen übertreffen zu können.

Ausblicke zählen

Da an der Börse die Zukunft zählt, wird es eher auf die Ausblicke der Unternehmen ankommen. Derzeit kalkulieren die Analysten für den S&P 500 im laufenden Jahr noch mit einem Zuwachs der operativen Gewinne von fast 14 Prozent. Das erscheint in Anbetracht der eher zögerlichen Konjunkturbelebung zu hoch. Hier müssen Anleger im Jahresverlauf mit Abstufungen rechnen. Dann würde sich auch das KGV für den Index, das aktuell bei 13 (auf Basis der operativen Gewinne) liegt, etwas erhöhen. Im Schnitt lag das Gewinnvielfache für den S&P 500 seit 1988 bei 19. Revisionen bei den Ergebnissen nach unten sind damit in gewissem Umfang verschmerzbar. In Deutschland wird die Berichtssaison wie gewohnt noch ein paar Wochen auf sich warten lassen. Spannend wird es, wie die Firmen das konjunkturell schwache vierte Quartal weggesteckt haben. In der Aktien-Strategie sind wir seit längerem skeptisch im Bezug auf die optimistischen Analystenschätzungen. Aber auch bei unseren Annahmen liegt das Dax-KGV bei vertretbaren 13.

Wolfgang Braun ist Chefredakteur des Börsenbriefs „Aktien-Strategie“. Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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