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Zeitenwende

Donnerstag, 6. Dezember 2012 um 16:23

Von Wolfgang Braun
Das Jahr 2012 wird wohl als ein schwieriges, aber doch erfolgreiches Jahr in die Börsenhistorie eingehen. Der Dax schaffte seit Jahresbeginn ein Plus von rund 25 Prozent, beim TecDax sind es kaum weniger. So erfreulich die Entwicklung ist, sie hat dazu geführt, dass die Unterbewertung von Dividendentiteln im historischen Vergleich abgebaut wurde. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis im Dax erreicht fast den langjährigen Mittelwert von 1,5, der TecDax bringt es auf Basis der Gewinnschätzungen für 2013 auf ein KGV von rund 20. Natürlich können die Kurse weiter klettern; vor allem im Vergleich zu Anleihen sind Aktien weiter sehr günstig. Das Risiko für Kursrückschläge nimmt mit steigenden Bewertungen aber zu. War es in diesem Jahr am Besten, einfach auf hochkapitalisierte Titel zu setzen, könnte 2013 eine gezielte Auswahl stärker in den Fokus rücken. Gerade Unternehmen aus der dritten Reihe sind teilweise noch unentdeckt und daher trotz guter Geschäftsentwicklung zu Schnäppchenpreisen zu haben.

KGV von 5

Francotyp-Postalia hat nach Abschluss der Restrukturierung im dritten Quartal seine Ertragskraft unter Beweis gestellt. Unter dem Strich stand für den Dreimonatszeitraum ein Gewinn je Aktie von 0,13 Euro. Dank einem hohen Anteil von wiederkehrenden Erlösen sollte sich das Geschäft auch bei flauer Konjunktur gut halten. Für 2013 erscheint so ein Gewinn je Aktie von mindestens 0,50 Euro erreichbar. Das KGV liegt damit gerade einmal bei 5,2 und lässt durchaus Spielraum für eine Kursverdopplung. Bei Technotrans leidet das Geschäft zwar weiter unter der Krise der Druckindustrie, der Vorstand hat die Weichen aber gut gestellt. Im dritten Quartal ergab sich bereits wieder eine operative Marge von 6,8 Prozent. Dazu werden sukzessive neue Anwendungsfelder erschlossen, die den Konzern wieder auf Wachstumskurs führen sollen. Die Börse honoriert die positiven Aussichten bislang nicht: die Aktie notiert etwa auf Buchwert.

Mit dem Verkauf des Beratungsgeschäfts gewinnt das ITK-Outsourcing bei Pironet NDH zunehmend an Gewicht. In dieser Sparte steigerten die Kölner ihre Erlöse zuletzt um 25 Prozent und erwirtschaften operative Renditen von 12 bis 14 Prozent. Zieht man die hohe Liquidität vom Börsenwert ab, ergibt sich für 2013 ein KGV von gerade einmal 7. Für einen Wachstumswert ist das äußerst günstig.

Wolfgang Braun ist Chefredakteur des Börsenbriefs „Aktien-Strategie“. Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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