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Das große Mißverständnis

Freitag, 23. November 2012 um 19:59

Von Bernd Niquet

Es ist nicht mehr lange hin bis Weihnachten, man muss langsam wirklich an die Geschenke denken. Doch was schenkt man, wenn man nicht genau weiß? Alkoholika oder Parfums könnten eher als Beleidigungen empfunden werden. Hält man den Beschenkten vielleicht für einen Trinker? Oder glaubt man etwa, sein bisheriges Rasierwasser rieche nicht gut? Ganz auf der sicheren Seite ist man immer mit einem Buch, möglichst dick und vermeintlich mit Anspruch. Damit kann der Beschenkte zwar nichts anfangen, doch es wird seinem Ego schmeicheln.

Genau so und nicht anders scheint mir der Buchmarkt zu funktionieren. Ich behaupte, dass bestimmt 90 Prozent aller Bücher, die gekauft werden, verschenkt werden, und von diesen 90 Prozent wiederum 90 Prozent nicht gelesen werden. Bücher werden also zwar gekauft, aber nicht gelesen. Anders ist es ja auch gar nicht zu erklären, dass es in jedem Jahr in Deutschland 100.000 Neuerscheinungen gibt. Denn so viel Zeit bringt kein Volk der Welt auf, das alles zu lesen.

Umso besser machen sich Bücher im Bücherschrank. Das Hineinstellen von Büchern in den Schrank scheint mir daher auch die wirkliche Bestimmung eines Buches zu sein. Denn Bücher sind billiger als ein Ferrari oder eine Villa mit Swimmingpool, doch ungemein erhebender. Denn um einen Ferrari zu fahren, braucht man nur Geld und keinen Verstand. Um Bücher zu lesen, braucht man hingegen einen Kopf, zumindest prinzipiell, denn da man die Bücher doch nicht liest, ist es letztlich egal. Schließlich sieht man dem Buch im Schrank ja nicht an, ob es gelesen wurde. Ist der Kaviar gegessen, ist er weg. Die Eier im Buch bleiben jedoch für immer da – und das sogar ganz ohne zu riechen.

Es ist also alles nur ein großes Missverständnis, was man so gemeinhin von den Büchern zu glauben meint.

An dieser Stelle darf ich es natürlich nicht versäumen, Ihnen das Erscheinen meines neuen Buches anzukündigen, dem zweiten Teil von „Jenseits des Geldes“. Der Vorteil dieses Buches liegt darin, dass es noch dicker geworden ist als sein Vorgänger (570 Seiten) und sich daher die Frage, ob man es trotz der vorangegangenen Ausführungen vielleicht doch lesen sollte, gar nicht stellt. Damit sind Sie in jedem Fall aus dem Schneider, denn dieses Buch gehört von vornherein in den Bücherschrank.

Zudem ist es farblich sehr schön in den Farben einer Nordmanntanne oder Blaufichte gehalten, so dass es sich auch ohne Geschenkpapier bestens unter dem Weihnachtsbaum macht und eigenständig mit Kugeln geschmückt werden kann. Schaffen Sie es sich also an und helfen Sie damit, meinen Verleger zu überzeugen, im nächsten oder übernächsten Jahr auch noch den dritten und letzten Teil meiner Familiensaga herauszubringen.

In dieser Hinsicht ist es mir noch wichtig, zu sagen, dass ich sowohl meine eigene Präsenz als auch meine Käufe bei Amazon deutlich eingeschränkt habe, seit ich weiß, zu welchen Konditionen dieses Unternehmen seine Waren bezieht, welche geringen Löhne sie zahlen und dass sie dort ihre in Deutschland erzielten Gewinne nicht einmal ordentlich hier versteuern. Bei meinem Verlag ist das ganz anders, daher nutzen Sie bitte diesen Link, versandkostenfrei und auf Rechnung.

Ich wünsche eine besinnliche Vorweihnachtszeit!

Anregungen oder Kritik bitte an Bernd Niquet.

*********************** AB SOFORT NEU: DER ZWEITE TEIL! WIE ES WEITER GEHT MIT JENSEITS DES GELDES!

Bernd Niquet, "Jenseits des Geldes, Zweiter Teil", Leipzig 2012, 570 Seiten, 18 Euro, ISBN 978-3-86268-873-9.

Am besten portofrei direkt beim Verlag bestellen: http://www.engelsdorfer-verlag.de/db/shop/details.php?autor_id=1067&werk_id=3144&suchart=kategorie&k_nr=K03

 

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