23.06.2017 - 06:56 | Lesezeichen | Startseite | Newsletter | Suche | Kontakt | Seite drucken | Sitemap   
 
   

Wo Sie neue
Boom-Börsen finden?!

 

  Geheime Aktien-Gewinnstrategie?!

      Menü

    Home

      Wissen

      Börsen-ABC
      Anlegerrecht


        Twitter

        



Anzeige  


 

Suche

 


Kursabfrage

 



 
Kunst im Frühling


 


 

 

 

Mein Recht!

Freitag, 16. November 2012 um 22:27

Von Bernd Niquet

Ist es nicht wunderbar, ein deutscher Staatsbürger zu sein? Da kann man sich wie der letzte Idiot verhalten und hat doch immer den Rechtsstaat auf seiner Seite. Egal, ob man eher einen Hang zum Prügeln hat, Drogen verkauft oder lieber sein Geld in die Schweiz verschiebt, man hat doch immer das Recht auf seiner Seite. Auch wenn man im Einzelfall vielleicht einmal kein Recht bekommt. Der Unterschied ist allerdings marginal.

Am vergangenen Bundesligaspieltag sind Fans von Eintracht Frankfurt in München beim Betreten des Stadions auf Waffen oder gefährliche Feuerwerkskörper untersucht worden. Von den Anwälten der Fanseite wurde diese Maßnahme als rechtswidrig und als ein intensiver Eingriff in Grundrechte kritisiert. Es soll also gegen die Freiheitsrechte verstoßen, mögliche Gewalttäter beim Betreten einer privaten Veranstaltung, bei der 70.000 Menschen sehr eng beieinander sitzen, auf Gegenstände zu untersuchen, die zu Verletzungen und Tod führen können. Das finde ich höchst interessant.

Passend dazu lese ich wenige Tage später auf der Titelseite des Berliner Tagesspiegels völlig unkommentiert die folgende Meldung: Fast jeder sechste Ostdeutsche denke rechtsextrem. Zitiert wird eine Studie, die herausgefunden haben will, dass der Anteil der Ostdeutschen, die ein festes rechtsextremes Weltbild haben, seit dem Jahr 2002 bis heute von 8,1 auf 15,8 Prozent gestiegen ist. Im Westen dagegen sei die Zahl von 11,3 auf 7,3 gesunken.

Verstoßen solche Publikationen nicht viel eher gegen Grundrechte, frage ich mich? Wenn ich etwas Verbotenes zu verbergen habe, wenn ich zum Fußball gehen will, besitze ich prinzipiell zwei Möglichkeiten: Entweder ich lasse das Verbotene sein oder ich gehe nicht hin. Doch wenn ich ein Ostdeutscher bin, kann ich nicht ausweichen und mich gegen solche Schmähungen nicht wehren. Denn wie will man denn überhaupt so etwas herausfinden? Man kann doch nicht durch ein paar Multiple-Choice-Fragen herausbekommen, ob jemand rechtsextrem ist oder nicht.

Das hier angerissene Thema lässt sich natürlich auch ganz anders angehen, was ich hiermit einmal tun möchte. Und da behaupte ich, dass jeder, der heutzutage schon über etwas Lebenserfahrung verfügt, also über 40 Jahre alt ist und sich mit offenen Augen anschaut, wie unser Rechtssystem heute funktioniert, auf irgendeine Weise rechtsextrem sein muss, wenn er nicht völlig blöd im Kopf ist.

Bei unserem linksextremen Staat kann man doch gar nicht mehr anders als rechtsextrem zu sein. Doch was ist eigentlich überhaupt rechtsextrem? Ist derjenige, der auf Recht und Ordnung pocht, bereits rechtsextrem? Wenn ich mich so umblicke, habe ich ganz deutlich den Eindruck, es wäre so. Damit jedoch stellt man den rechtschaffenen Bürger direkt an die Wand.

Doch ich möchte heute lieber versöhnlich enden und frage Sie: Warum macht man eigentlich keine Umfragen über Intelligenz? Intelligenz ist schließlich das einzige Gut auf Erden, das wirklich gerecht verteilt ist. Denn es hat sich ja noch nie jemand darüber beschwert, zu wenig davon zu besitzen.

Anregungen oder Kritik bitte an Bernd Niquet.

*********************** AB SOFORT NEU: DER ZWEITE TEIL! WIE ES WEITER GEHT MIT JENSEITS DES GELDES!

Bernd Niquet, "Jenseits des Geldes, Zweiter Teil", Leipzig 2012, 570 Seiten, 18 Euro, ISBN 978-3-86268-873-9.

Am besten portofrei direkt beim Verlag bestellen: http://www.engelsdorfer-verlag.de/db/shop/details.php?autor_id=1067&werk_id=3144&suchart=kategorie&k_nr=K03

Oder hier: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3862688739/buchervonberndni/

 

Anzeige


 


 
 
 
 
 
 
 
       
     


© 1999 - 2017 by instock.de | Mediadaten | Impressum