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Sie haben alle Angst

Freitag, 21. September 2012 um 23:16

Von Bernd Niquet

Als im Jahr 1979 der ketzerische britische Film „Das Leben des Brian“ herauskam, der das Leben von Jesus Christus schmäht, gingen in Italien, Spanien und Bayern Millionen von Katholiken auf die Straße, verwüsteten britische Einrichtungen und schossen wahllos Menschen nieder, um ihren Hass zu artikulieren. Ist es so gewesen? Nein. Es scheint also einen bedeutenden Unterschied zwischen den Religionen und den Menschen zu geben.

Manche Dinge sind für mich einfach nicht zu fassen, doch ich werde das wohl lernen müssen. Dass in den ganzen archaischen islamischen Gemeinschaften anscheinend niemand weiß, was pluralistische Gesellschaften sind, in denen Staaten die Äußerungen von Einzelnen nicht behindern, ist schon fremdartig.

Doch woher weiß ich das eigentlich? Das habe ich früher einmal in der Schule gelernt. Heute sagt das ja kaum noch jemand. Und von den Politikern sogar überhaupt niemand. Da wird überall von Verständnis für die Muslime gesprochen, die sich durch den Film „Die Unschuld der Muslime“ beleidigt fühlen, der ohne ihren Protest allerdings von niemandem wahrgenommen worden wäre, doch wo ist denn der Politiker, der jetzt einmal klar sagt, was bei uns Sache ist? Dass wir eine freie Gesellschaft sind!

Sie scheinen alle tatsächlich Angst zu haben. Denn da wird überall über Verbote des Films oder der Aufführung gesprochen – die gesamte Politik macht sich so zum Büttel der radikalen Islamisten. Niemand traut sich, klar zu sagen, was Sache ist. Was für ein erbärmliches Bild.

Ich habe mir Ausschnitte dieses Films angesehen und zuerst herzlich gelacht. Dann jedoch fand ich es langweilig. Dass man wegen so etwas so einen Aufruhr machen kann? Und vor allem: Dass die alt-ehrwürdige „Tagesschau“ diesen Film einen Schmähfilm nennt, ist eigentlich kaum zu begreifen. Irgendwie denke ich heute immer öfter an die „Aktuelle Kamera“, wenn ich ARD oder ZDF einschalte.

Da hatte man doch tatsächlich in den Anfangstagen des gewalttätigen Protestes, als der Produzent des Films in den USA auf freiwilliger Basis zu einer Anhörung abgeholt wurde, zur besten Sendezeit in der „Tagesschau“ gesagt: „Der Mann wurde jedoch weder verhaftet noch angeklagt.“ Was ist das denn für ein Tenor? Was soll man denn daraus schließen?

Doch was für interessante Zeiten das eigentlich sind. Ich sitze hier im kuschelig Warmen und ereifere mich, ohne etwas zu riskieren. Dass der Bettina-Wulff-Effekt sich auch so schnell über die Welt verbreiten konnte – wirklich erstaunlich. Denn auch von den Anschuldigungen gegen Frau Wulff wusste ich überhaupt nichts, bis mich Frau Wulff selbst darauf gestoßen hat. Und manchmal überlege ich jetzt, ob diese Frau sich nicht heimlich darüber freut, dass jetzt der Islam alle Aufmerksamkeit auf sich zieht. Denn Nacktfotos so wie in Großbritannien sind ja bei uns nicht verfügbar. Nur lauter Politiker mit heruntergelassen und vollgemachten Hosen. Doch vielleicht schaffen sie es so wenigstens, den Dritten Weltkrieg zu verhindern.

Anregungen oder Kritik bitte an Bernd Niquet.

***********************UND VERGESSEN SIE NIE: DIE WIRKLICHE WAHRHEIT LIEGT IMMER JENSEITS DES GELDES !!!

BUCH-NEUERSCHEINUNG: Bernd Niquet, „Jenseits des Geldes“, Leipzig 2011, 506 Seiten, 18 Euro, ISBN 978-3-86268-408-3.

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Das Geld hat den Menschen aus langen historischen Abhängigkeiten befreit. Wer heute etwas haben möchte, bezahlt mit Geld und muss keine anderweitigen Gegenleistungen mehr anbieten. Die meisten Bereiche unseres Lebens liegen allerdings jenseits des Geldes. Wie steht es jedoch jenseits des Geldes mit der Freiheit? Bernd Niquet verfolgt den Lebensweg einer Gruppe von Menschen und stellt fest, dass selbst der Wegfall materieller Restriktionen uns nicht von unseren alten Fesseln befreit. Im Gegenteil, die Vergangenheit bestimmt weit stärker über uns als die gesamte Geldsphäre das je vermag.

 

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