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iPhone 5 – einfach nur ein Smartphone?

Freitag, 14. September 2012 um 08:26

Von Jochen Steffens
Ja, es ist schwer geworden, noch durch wirkliche Innovationen im Smartphone-Bereich zu überraschen. Die Meilensteine in diesem Bereich sind eindeutig von Apple gesetzt worden, aber nun bleiben tatsächlich nur noch Weiterentwicklungen. Und genau das ist es, was das iPhone 5 zeigt. Es ist ohne Frage schneller, höher, weiter – aber es fehlt das Revolutionäre, das Neue.

Und Weiterentwicklungen sind im Vergleich zu revolutionären Neuerungen in der Technologiebranche tatsächlich eher langweilig.

Und ohne Frage, das Smartphone ist auch schon dabei, einfach zu einem Alltagsgegenstand zu „verkommen“. Und damit beginnt ein Prozeß, der zunächst heimlich vonstatten gehen wird, langsam aber erbarmungslos. Das Smartphone wird bald alles können, was es können muß, und dann bleiben zur Unterscheidung der verschiedenen Modelle eben nur noch die speziellen Funktionen, die aber nur noch die Technik-Freaks interessieren werden. Die Schnellebigkeit der Modeerscheinungen

Doch das ist nicht alles. Noch muß man als angesagter Jugendlicher ein iPhone haben und sehr viele besitzen mittlerweile eines. Doch damit verliert das iPhone an Exklusivität. Auch das ist ein schleichender aber typischer, weil sich stets wiederholender Prozeß.

Es gibt immer neue Modeerscheinungen und gerade bei der Jugend ist es eben die Exklusivität, die den Reiz ausmacht – den Reiz, etwas Besonderes zu haben und damit selbst besonders zu sein. Massenware erfüllt dieses Kriterium einfach nicht. Und wie schnell eine Modeerscheinung vorbeigehen kann, haben schon viele Unternehmen erlebt.

Ich weiß, das, was ich schreibe, wollen viele nicht hören – Apple gilt als unantastbar. Aber Sie kennen mich inzwischen, ich schreibe gerne das Gegenteil dessen, was die Masse hören will.

Fazit: Meines Erachtens hat Apple mit dem neuen iPhone eine vernünftige und sicherlich auch beachtliche Weiterentwicklung geschafft, aber es fehlte das „Feuerwerk“. Und damit gerät Apple immer mehr in die Zwickmühle zwischen Ansprüchen (des Publikums und der Analysten) und der Wirklichkeit (ein reifender Markt, den sie selbst aus der Taufe gehoben haben).

Sie wissen, ich habe versprochen, Ihnen mitzuteilen, wenn ich denke, daß der Apple-Kurs sein Hoch erreicht haben wird. Noch ist es vielleicht zu früh, das werden wir in den kommenden Tagen sehen, aber die Luft wird deutlich dünner… .

Jochen Steffens ist Chefredakteur des kostenlosen Newsletters "Steffens Daily". Weitere Informationen finden sie hier.

 

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