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Geld und Tomaten

Freitag, 31. August 2012 um 22:41

Von Bernd Niquet

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber irgendwie ist das alles für mich beinahe unbegreiflich. Da ruinieren wir gerade unsere Währung, unsere Staatsschulden sind ja schon lange ruiniert, essen nur noch giftiges Zeug von gespritzten Pflanzen und malträtierten Tieren, und trotzdem geht es uns so gut wie nie zuvor.

Daran muss ich immer denken, wenn ich die regungslosen Leute in ihren dicken Autos sehe, wie sie ihr eigenes Vorwärtskommen für einen Rechtsanspruch halten und weder nach rechts und nach links schauen. Dabei basiert unser Wohlstand größtenteils auf Mogelei und Ausbeutung. Der Wechsel, den wir auf die Zukunft ziehen, wird immer größer.

Ich beschäftige mich seit mittlerweile mehr als 25 Jahren mit Geldtheorie. Und nach dem theoretischen Rahmen, den ich mir dabei angeeignet habe, zerstören wir gerade die Grundlage unserer Währung. Dass der Geldwert nichts mit der Menge des umlaufenden Geldes zu tun hat, das ist mir schon seit langem klar. Entscheidender Parameter ist für mich vielmehr die Qualität der Vermögensgüter, die der Geldemission gegenüberstehen.

Und waren das früher Gold, gute Handelswechsel und Wertpapiere von Schuldnern allererster Bonität, so sind es heute zu einem großen Teil Papiere von faulen Schuldnern. Und trotzdem besitze ich selbst eine ganze Menge Euro. Bin ich nicht irgendwie ein Idiot?

Je mehr ich im Fernsehen über unsere Nahrung sehe, umso mehr vergeht mir der Appetit. Dass wir die Tiere, die wir essen, vorher entsetzlich quälen, ist ja bereits Allgemeingut. Doch nehmen wir dagegen einmal ein auf den ersten Blick völlig harmloses Beispiel, die Tomate. Wussten Sie, dass man zur Aufzucht jeder einzigen Tomate in den südspanischen Gewächshäusern 180 Liter Wasser braucht? Dass dadurch der Grundwasserspiegel dramatisch sinkt und dass die Schädlingsbekämpfungsmittel von illegalen Afrikanern gespritzt werden, die dann, wenn sie dadurch krank geworden sind, ohne jede Wiedergutmachung nach Afrika zurückexpediert werden?

Und trotzdem esse ich unheimlich gerne lecker Fleisch und lecker Tomaten. Bin ich nicht irgendwie ein Idiot?

Doch wie war es eigentlich früher? War es früher besser – oder haben wir früher einfach nur nicht so viel gewusst wie heute? Als ich ein Kind war, da besaßen wir nicht Bruchteile des heutigen Wohlstandes. Als ich ein Kind war, standen die russischen Panzer fast direkt vor der Haustür. Und als ich ein Kind war, wie oft habe ich mir da den Magen verdorben, was es bei den Kindern heute so nicht mehr gibt.

Tja, wie geht dieser Vergleich der Zeiten miteinander aus? Ich denke, früher hat man vor allem doch die Neger ebenfalls geprügelt.

Anregungen oder Kritik bitte an Bernd Niquet.

***********************UND VERGESSEN SIE NIE: DIE WIRKLICHE WAHRHEIT LIEGT IMMER JENSEITS DES GELDES !!!

BUCH-NEUERSCHEINUNG: Bernd Niquet, „Jenseits des Geldes“, Leipzig 2011, 506 Seiten, 18 Euro, ISBN 978-3-86268-408-3.

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Das Geld hat den Menschen aus langen historischen Abhängigkeiten befreit. Wer heute etwas haben möchte, bezahlt mit Geld und muss keine anderweitigen Gegenleistungen mehr anbieten. Die meisten Bereiche unseres Lebens liegen allerdings jenseits des Geldes. Wie steht es jedoch jenseits des Geldes mit der Freiheit? Bernd Niquet verfolgt den Lebensweg einer Gruppe von Menschen und stellt fest, dass selbst der Wegfall materieller Restriktionen uns nicht von unseren alten Fesseln befreit. Im Gegenteil, die Vergangenheit bestimmt weit stärker über uns als die gesamte Geldsphäre das je vermag.

 

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