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Neuer Treibstoff?

Donnerstag, 12. Juli 2012 um 13:17

Von Wolfgang Braun
Der Startschuss ist bereits gefallen. Am Montag hat Alcoa traditionell die Berichtssaison in den USA eröffnet. Wegen gefallener Aluminiumpreise musste der im Dow Jones notierte Konzern von April bis Juni zwar einen kleinen Verlust hinnehmen, hat insgesamt aber leicht besser abgeschnitten als von den Analysten erwartet. Mit J.P. Morgan steht am Freitag noch einmal ein Schwergewicht mit seinen Zahlen im Fokus. Ab der kommenden Woche wird sich dann die Schlagzahl deutlich erhöhen. Zusätzlich zu der Vielzahl an Krisenmeldungen werden dann auch wieder „harte Fakten“ von den Unternehmen die Kurse bewegen.

Analysten vorsichtig

Zuletzt hatten einige Firmen vor einer verhaltenen Entwicklung gewarnt und so die Erwartungen gedrückt. Analysten haben ihre Prognosen entsprechend zurückgenommen und gehen jetzt für den S&P 500 von einem schmalen Zuwachs der operativen Gewinne im Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres von gut 1 Prozent aus. Belastet wird die Gewinnentwicklung der US-Unternehmen zum einen von der sich zuletzt wieder eintrübenden Weltwirtschaft und zum anderen vom relativ starken Dollar. Das bremst die Absatzchancen der US-Konzerne. Dazu wirkt sich bei multinationalen Gesellschaften die Umrechnung in die heimische Währung negativ auf die Bilanzen aus. Unter diesen Umständen dürften die Vorstände auch vorsichtig beim Ausblick auf den weiteren Geschäftsverlauf sein. Ob die Berichtssaison die verunsicherten Anleger zurück an die Börse locken kann, ist somit fraglich. Dank der gedrückten Erwartungen sollten sich aber auch die Enttäuschungen in Grenzen halten.

Auf Basis der für 2012 erwarteten operativen Gewinne bringt es der S&P 500 derzeit auf ein KGV von 13. Damit liegt die Bewertung klar unter dem Schnitt der vergangenen Jahre (ab 1987: 19,0), aber auch deutlich über dem Wert des Dax, der es aktuell nur auf ein erwartetes KGV von knapp 10 bringt. Zwar leidet auch die deutsche Wirtschaft zunehmend unter der Euro-Krise, die schwache Gemeinschaftswährung fördert auf der anderen Seite aber die Absatzchancen. Aus fundamentaler Sicht haben deutsche Aktien daher aktuell einen Vorteil zu den US-Werten. Allerdings müssen sich hiesige Anleger noch etwas gedulden. Traditionell lassen sich die deutschen Unternehmen mit der Vorlage ihrer Zahlen zwei, drei Wochen mehr Zeit als die US-Pendants.

Wolfgang Braun ist Chefredakteur des Börsenbriefs „Aktien-Strategie“. Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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