(Instock) Kauflaune auch in New York: Positive Vorgaben aus Europa sowie „window dressing“ am Halbjahresende schoben den Dow Jones-Index zuletzt 278 Zähler oder 2,2 Prozent auf 12.880 Punkte nach oben. Der S&P 500 legte 33 Zähler oder 2,5 Prozent auf 1.362 Punkte zu. An der Technologiebörse Nasdaq zog der Composite-Index 86 Zähler oder 3 Prozent auf 2.935 Punkte an.
Die Rendite der richtungsweisenden 10-jährigen Staatsanleihe stieg auf 1,66 Prozent (+ 8 Stellen), die der 30-jährigen auf 2,76 Prozent (+ 9 Stellen). Am Devisenmarkt notierte der Euro mit 1,2666 Dollar. Eine Feinunze Gold kostete 1.597 Dollar.
Im Blickpunkt
Die starke Konkurrenz von iPhone & Co bescherte dem kanadischen Blackberry-Anbieter Research in Motion (- 19,1 Prozent auf 7,39 Dollar) im ersten Geschäftsquartal 518 Millionen US-Dollar Verlust. Im vorangegangen vierten Quartal waren bereits 125 Millionen Dollar verlorengegangen. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte RIM 695 Millionen Dollar verdient. Das Ergebnis je Aktie fiel von plus 1,33 auf minus 0,99 Dollar. Vor Sonderposten übertraf der Verlust mit 0,37 Dollar je Aktie die Befürchtungen (- 0,03 Dollar) deutlich. Das Vorsteuerergebnis sackte von plus 904 auf minus 640 Millionen Dollar ab. Der Umsatz brach von 4,91 auf 2,81 Milliarden Dollar ein. Analysten hatten einen Rückgang auf 3,1 Milliarden Dollar erwartet. Die Zahl verkaufter Smartphones schrumpfte von 13,2 auf 7,8 Millionen Geräte. Um Kosten zu reduzieren, werden 5.000 Arbeitsplätze gestrichen. Für das laufende Quartal prognostiziert Research in Motion erneut rote Zahlen.
Apple zog 2,6 Prozent auf 584 Dollar an.
Gesucht waren zudem Hewlett-Packard (+ 3,9 Prozent auf 20,11 Dollar) und Dell (+ 4,7 Prozent auf 12,51 Dollar).
Hohe Kosten sowie eine gestiegene Steuerquote ließen den Gewinn des Sportartikelanbieters Nike (- 9,4 Prozent auf 87,78 Dollar) im vierten Geschäftsquartal von 594 auf 549 Millionen Dollar schrumpfen. Der Gewinn je Aktie sank von 1,24 auf 1,17 Dollar. Experten hatten dagegen einen Anstieg auf 1,37 Dollar erwartet. Vor Steuern fiel der Gewinn von 773 auf 743 Millionen Dollar. Im Vergleich zur Vorjahresperiode stieg der Umsatz von 5,77 auf 6,47 Milliarden Dollar. Prognose: 6,51 Milliarden Dollar. Noch stärker erhöhten sich allerdings die Umsatzkosten – von 3,21 auf 3,70 Milliarden Dollar. Die Verwaltungs- und Marketingausgaben zogen – belastet von der Fußball-EM und den Olympischen Sommerspiele – von 1,77 auf 1,99 Milliarden Dollar an.
Facebook büßte im freundlichen Umfeld 0,8 Prozent auf 31,09 Dollar ein.
GEHEIME Aktien-Strategie für stetige Gewinne?!
Nutzen Sie auch unser Börsen-Lexikon.









