(Instock) Der Dow Jones-Index legte zuletzt 70 Zähler auf 12.462 Punkte, der S&P 500 11 Zähler auf 1.292 Punkte zu. An der Technologiebörse Nasdaq zog der Composite-Index 26 Zähler auf 2.702 Punkte an.
Die Rendite der richtungsweisenden 10-jährigen Staatsanleihe stieg auf 1,97 Prozent (+ 1 Stelle), die der 30-jährigen verharrte bei 3,03 Prozent. Am Devisenmarkt notierte der Euro mit 1,2773 Dollar. Eine Feinunze Gold kostete 1.632 Dollar.
Im Blickpunkt
Die Juwelierkette Tiffany & Co (- 10,5 Prozent auf 59,94 Dollar) senkte die Gewinnprognose für das am 31. Januar endende Geschäftsjahr von 3,70 bis 3,80 Dollar auf 3,60 bis 3,65 Dollar je Aktie. Analysten rechnen bisher mit 3,77 Dollar.
Im Schlußquartal erlitt Alcoa (+ 0,2 Prozent auf 9,44 Dollar) 163 Millionen Dollar Verlust. Der den Aktionären zurechenbare Fehlbetrag erreichte 191 Millionen Dollar beziehungsweise 18 Cents je Aktie. Vor Sonderposten lag der Verlust bei 3 Cents je Aktie. In der vergleichbaren Vorjahresperiode hatte der US-Aluminiumproduzent noch 258 Millionen Dollar beziehungsweise 24 Cents je Aktie verdient. Der Umsatz kletterte von 5,65 auf 5,99 Milliarden Dollar. Experten waren von 5,78 Milliarden Dollar Umsatz sowie vor Sonderposten 1 Cent Gewinn je Aktie ausgegangen. Am vergangenen Donnerstag hatte der von Ex-Siemens-Chef Klaus Kleinfeld geführte Konzern angekündigt, aufgrund hoher Produktionskosten und gesunkener Aluminiumpreise seine weltweiten Schmelzkapazitäten um 12 Prozent reduzieren zu wollen. Das vierte Quartal werde dadurch mit 15 bis 16 Cents je Aktie belastet, hieß es.
Netzwerkausrüster Juniper Networks (- 0,9 Prozent auf 21,34 Dollar) reduzierte seine Gewinnprognose für das vierte Quartal von 32 bis 36 Cents auf 26 bis 28 Cents je Aktie vor Sonderposten. Der Umsatz soll statt 1,16 bis 1,22 Milliarden nur noch 1,11 bis 1,12 Milliarden Dollar erreichen. Analysten hatten bisher 1,19 Milliarden Dollar Umsatz sowie vor Sonderposten 34 Cents Gewinn je Aktie erwartet. Grund sei eine nur schwache Nachfrage nach Routern seitens der Telefongesellschaften. Am 26. Januar wollen die Kalifornier das Schlußquartal bilanzieren.
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