(Instock) Nach einem verhaltenen Start setzten die Indizes am Nachmittag ihre Rallye fort. Der Dow Jones-Index legte zuletzt 102 Zähler oder 1 Prozent auf 10.424 Punkte, der S&P 500 9 Zähler auf 1.102 Punkte zu. An der Technologiebörse Nasdaq zog der Composite-Index 23 Zähler oder 1 Prozent auf 2.269 Punkte an.
Die Rendite der richtungsweisenden 10-jährigen Staatsanleihe stieg auf 2,99 Prozent (+ 6 Stellen), die der 30-jährigen auf 4,02 Prozent (+ 7 Stellen). Am Devisenmarkt notierte der Euro mit 1,2916 Dollar. Eine Feinunze Gold kostete 1.189 Dollar.
Im Blickpunkt
Im zweiten Quartal brach der Gewinn der Telefongesellschaft Verizon (+ 3,8 Prozent auf 28,02 Dollar) von 3,16 auf 1,55 Milliarden Dollar ein. Kosten von 2,3 Milliarden Dollar für den Abbau von bis zu 11.000 Arbeitsplätzen sorgten unter dem Strich für einen Verlust von 7 Cents je Aktie. Vor Sonderposten erreichte der Gewinn 58 Cents je Aktie. Der Umsatz stagnierte bei 26,77 Milliarden Dollar. Experten hatten 27,1 Milliarden Dollar Umsatz und vor Sonderposten 56 Cents Gewinn je Aktie prognostiziert.
McDonald’s (- 2,1 Prozent auf 69,90 Dollar) erhöhte den Gewinn im zweiten Quartal von 1,09 auf 1,22 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie legte von 0,98 auf 1,13 Dollar zu, der Umsatz von 5,65 auf 5,94 Milliarden Dollar. Analysten waren von 5,91 Milliarden Dollar Umsatz und 1,12 Dollar Gewinn je Aktie ausgegangen.
Der Gewinn des Mischkonzerns Honeywell (+ 2 Prozent auf 43,50 Dollar) legte im zweiten Quartal von 460 auf 476 Millionen Dollar zu. Der Gewinn je Aktie stagnierte aufgrund einer gestiegenen Aktienzahl bei 60 Cents. Analysten hatten einen Rückgang auf 57 Cents befürchtet. Vor Sonderposten kletterte der Gewinn je Aktie von 63 auf 78 Cents. Im Vergleich zur Vorjahresperiode zog der Umsatz von 7,57 auf 8,16 Milliarden Dollar an. Prognose: 8 Milliarden Dollar. 2010 sollen 32,4 bis 32,9 Milliarden Dollar umgesetzt und je Aktie statt 2,30 bis 2,45 Dollar nun 2,40 bis 2,50 Dollar verdient werden.
Im vierten Geschäftsquartal legte der Gewinn von Microsoft (- 0,1 Prozent auf 25,81 Dollar) von 3,04 auf 4,52 Milliarden Dollar zu. Der Gewinn je Aktie zog von 34 auf 51 Cents an. Der Umsatz weitete sich von 13,1 auf 16 Milliarden Dollar aus. Marktbeobachter hatten 15,3 Milliarden Dollar Umsatz sowie 45 Cents Gewinn je Aktie prognostiziert. Vom Betriebssystem Windows 7 konnten bisher rund 175 Millionen Lizenzen abgesetzt werden.
Amazon (- 1 Prozent auf 118,87 Dollar) steigerte den Überschuß im zweiten Quartal von 142 auf 207 Millionen Dollar beziehungsweise von 32 auf 45 Cents. Der Umsatz des Internethändlers zog von 4,65 auf 6,57 Milliarden Dollar an. Analysten hatten mit 6,5 Milliarden Dollar Umsatz und 54 Cents Gewinn je Aktie gerechnet. Im laufenden dritten Quartal sollen 6,9 bis 7,62 Milliarden Dollar umgesetzt werden.
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