(Instock) Der Dow Jones-Index büßt nach der Donnerstagsrallye gegen 16 Uhr 10 Zähler auf 10.312 Punkte, der S&P 500 3 Zähler auf 1.090 Punkte ein. An der Technologiebörse Nasdaq gibt der Composite-Index 10 Zähler auf 2.236 Punkte nach.
Die Rendite der richtungsweisenden 10-jährigen Staatsanleihe steigt auf 2,95 Prozent (+ 2 Stellen), die der 30-jährigen verharrt bei 3,95 Prozent (+ 5 Stellen). Am Devisenmarkt notiert der Euro mit 1,2837 Dollar. Eine Feinunze Gold kostet 1.199 Dollar.
Im Blickpunkt
Im vierten Geschäftsquartal legte der Gewinn von Microsoft (+ 0,2 Prozent auf 25,90 Dollar) von 3,04 auf 4,52 Milliarden Dollar zu. Der Gewinn je Aktie zog von 34 auf 51 Cents an. Der Umsatz weitete sich von 13,1 auf 16 Milliarden Dollar aus. Marktbeobachter hatten 15,3 Milliarden Dollar Umsatz sowie 45 Cents Gewinn je Aktie prognostiziert. Vom Betriebssystem Windows 7 konnten bisher rund 175 Millionen Lizenzen abgesetzt werden.
Amazon (- 10,1 Prozent auf 107,92 Dollar) steigerte den Überschuß im zweiten Quartal von 142 auf 207 Millionen Dollar beziehungsweise von 32 auf 45 Cents. Der Umsatz des Internethändlers zog von 4,65 auf 6,57 Milliarden Dollar an. Analysten hatten mit 6,5 Milliarden Dollar Umsatz und 54 Cents Gewinn je Aktie gerechnet. Im laufenden dritten Quartal sollen 6,9 bis 7,62 Milliarden Dollar umgesetzt werden.
Der Gewinn des Mischkonzerns Honeywell (+ 0,4 Prozent auf 42,84 Dollar) legte im zweiten Quartal von 460 auf 476 Millionen Dollar zu. Der Gewinn je Aktie stagnierte aufgrund einer gestiegenen Aktienzahl bei 60 Cents. Analysten hatten einen Rückgang auf 57 Cents befürchtet. Vor Sonderposten kletterte der Gewinn je Aktie von 63 auf 78 Cents. Im Vergleich zur Vorjahresperiode zog der Umsatz von 7,57 auf 8,16 Milliarden Dollar an. Prognose: 8 Milliarden Dollar. 2010 sollen 32,4 bis 32,9 Milliarden Dollar umgesetzt und je Aktie statt 2,30 bis 2,45 Dollar nun 2,40 bis 2,50 Dollar verdient werden.
McDonald’s (- 0,6 Prozent auf 71 Dollar) erhöhte den Gewinn im zweiten Quartal von 1,09 auf 1,22 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie legte von 0,98 auf 1,13 Dollar zu, der Umsatz von 5,65 auf 5,94 Milliarden Dollar. Analysten waren von 5,91 Milliarden Dollar Umsatz und 1,12 Dollar Gewinn je Aktie ausgegangen.
Im zweiten Quartal brach der Gewinn der Telefongesellschaft Verizon (+ 2,6 Prozent auf 27,70 Euro) von 3,16 auf 1,55 Milliarden Dollar ein. Kosten von 2,3 Milliarden Dollar für den Abbau von bis zu 11.000 Arbeitsplätzen sorgten unter dem Strich für einen Verlust von 7 Cents je Aktie. Vor Sonderposten erreichte der Gewinn 58 Cents je Aktie. Der Umsatz stagnierte bei 26,77 Milliarden Dollar. Experten hatten 27,1 Milliarden Dollar Umsatz und vor Sonderposten 56 Cents Gewinn je Aktie prognostiziert.
Nutzen Sie auch unser Börsen-Lexikon.


