(Instock) Die Vortageseinbußen werden mehr als ausgeglichen: Der Dow Jones-Index legt gegen 16.05 Uhr 162 Zähler oder 1,6 Prozent auf 10.283 Punkte, der S&P 500 19 Zähler oder 1,8 Prozent auf 1.088 Punkte zu. An der Technologiebörse Nasdaq zieht der Composite-Index 46 Zähler oder 2,1 Prozent auf 2.233 Punkte an.
Die Rendite der richtungsweisenden 10-jährigen Staatsanleihe steigt auf 2,92 Prozent (+ 3 Stellen), die der 30-jährigen auf 3,91 Prozent (+ 1 Stelle). Am Devisenmarkt notiert der Euro mit 1,2890 Dollar. Eine Feinunze Gold kostet 1.200 Dollar.
Im Blickpunkt
Im zweiten Quartal steigerte Ebay (+ 5,6 Prozent auf 21,31 Dollar) den Gewinn von 327 auf 412 Millionen Dollar. Der Gewinn je Aktie legte von 25 auf 31 Cents zu, vor Sonderposten von 37 auf 40 Cents. Im Vergleich zur Vorjahresperiode zog der Umsatz von 2,1 auf 2,2 Milliarden Dollar an. Analysten hatten mit 2,16 Milliarden Dollar Umsatz und 38 Cents Gewinn je Aktie vor Sonderposten gerechnet. Im laufenden Quartal sollen 2,13 bis 2,18 Milliarden Dollar umgesetzt und je Aktie 26 bis 28 Cents, vor Sonderposten 35 bis 37 Cents verdient werden. Marktbeobachter gehen bisher von 2,21 Milliarden Dollar Umsatz und 39 Cents Gewinn je Aktie vor Sonderposten aus.
Der Überschuß der Kaffehauskette Starbucks (- 1,8 Prozent auf 24,71 Dollar) legte im dritten Geschäftsquartal von 148,2 auf 208,5 Millionen Dollar zu. Der Gewinn je Aktie zog von 20 auf 27 Cents an, vor Sonderposten wie erwartet von 24 auf 29 Cents. Der Umsatz stieg von 2,40 auf 2,61 Milliarden Dollar. Prognose: 2,55 Milliarden Dollar. Im Gesamtjahr will Starbucks je Aktie vor Sonderposten statt 1,19 bis 1,22 Dollar nun 1,22 bis 1,23 Dollar verdienen. Experten erwarten bisher 1,23 Dollar je Aktie.
Im zweiten Quartal steigerte Caterpillar (- 0,4 Prozent auf 66,60 Dollar) den Gewinn von 360 auf 733 Millionen Dollar beziehungsweise von 0,60 auf 1,09 Dollar je Aktie. Der Umsatz des Baumaschinenherstellers legte dank der weltweiten Konjunkturerholung von 7,98 auf 10,41 Milliarden Dollar zu. Marktbeobachter hatten 9,8 Milliarden Dollar Umsatz und 0,85 Dollar Gewinn je Aktie prognostiziert. 2010 sollen statt 38 bis 42 Milliarden nun 39 bis 42 Milliarden Dollar umgesetzt und je Aktie 3,15 bis 3,85 Dollar (vorher: 2,50 bis 3,25 Dollar) verdient werden.
Der US-Paketdienstleister UPS (+ 5,7 Prozent auf 63,41 Dollar) erhöhte den Überschuß im zweiten Quartal von 445 auf 845 Millionen Dollar. Der Gewinn je Aktie kletterte von 44 auf 84 Cents, der Umsatz von 10,83 auf 12,20 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit 12 Milliarden Dollar Umsatz und 77 Cents Gewinn je Aktie gerechnet. Im Gesamtjahr soll der Gewinn je Aktie vor Sonderposten um 45 bis 50 Prozent auf 3,35 bis 3,45 Dollar zulegen. Zuvor war UPS von 3,05 bis 3,30 Dollar je Aktie ausgegangen.
Der Gewinn der Telefongesellschaft AT&T (+ 2,1 Prozent auf 25,44 Dollar) legte im zweiten Quartal vor allem dank des Mobilfunkgeschäftes (Stichwort: iPhone) von 3,3 auf 4,1 Milliarden Dollar zu, der Gewinn je Aktie von 54 auf 68 Cents. Vor Sonderposten übertraf der Gewinn je Aktie mit 61 Cents die Prognose von 57 Cents. Der Umsatz stagnierte dagegen bei 30,81 Milliarden Dollar (2. Quartal 2009: 30,61 Milliarden Dollar). Experten hatten einen Anstieg auf 30,9 Milliarden Dollar erwartet.
Mischkonzern 3M (+ 3,2 Prozent auf 84,91 Dollar) steigerte den Überschuß im zweiten Quartal von 792 Millionen auf 1,14 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie legte von 1,12 auf 1,54 Dollar zu. Von 5,72 auf 6,73 Milliarden Dollar zog der Umsatz an – 3M hatte Ende Juni 6,6 bis 6,75 Milliarden Dollar prognostiziert. Experten waren von 6,66 Milliarden Dollar Umsatz und 1,48 Dollar Gewinn je Aktie ausgegangen. Im Gesamtjahr soll der Umsatz statt um 10 bis 12 Prozent nun um 13 bis 15 Prozent anziehen und der Gewinn je Aktie statt 5,40 bis 5,60 Dollar nun 5,65 bis 5,80 Dollar erreichen. Ursache des Wachstums sind nach eigenen Angaben neue Produkte sowie die Nachfrage aus Schwellenländern.
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